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Alle setzen sich an einen «Wiga-Tisch»

Die Gewerbevereins-Präsidenten haben am Mittwoch über die Wiga 2019 diskutiert, aber keinen Beschluss gefasst. Sie laden die neuen Wiga-Besitzer zu einer Sitzung ein.
Thomas Schwizer
Trotz neuer Trägerschaft ist die Wiga 2019 aus Sicht des regionalen Gewerbes derzeit noch eine Baustelle, an deren Fundament noch zu arbeiten ist. (Bild: Heini Schwendener)

Trotz neuer Trägerschaft ist die Wiga 2019 aus Sicht des regionalen Gewerbes derzeit noch eine Baustelle, an deren Fundament noch zu arbeiten ist. (Bild: Heini Schwendener)

Die Werdenberger Wirtschaftsorganisation (WWO), in der alle Gewerbevereine durch ihre Präsidenten vertreten sind, hat am Mittwochmorgen einen mit Spannung erwarteten Entscheid vertagt. Jenen, ob die Gewerbevereine an der Wiga 2019 Gemeinschaftsstände für ihre teilnehmenden Mitglieder organisieren oder nicht.

Am 8. November haben die neuen Wiga-Besitzer Harry Müntener, Hansjörg Lutzi und Hardy Rothenberger an einer Medieninformation über den Kauf der Rechte und die fixe Durchführung der Wiga 2019 informiert. Das hat eine neue Ausgangslage geschaffen, welche der WWO nicht gerade Freude bereitet. Die drei Unternehmer haben den Gewerbevereinen der Region Werdenberg eine Beteiligung an der neuen Wiga-Trägerschaft angeboten. Die WWO bezeichnet dieses Angebot aber als ungenügend.

«Wir haben sehr intensiv diskutiert»

Die Frage der Gemeinschaftsstände bleibt vorderhand offen. «Wir haben sehr intensiv diskutiert, aber noch keinen Beschluss gefasst», sagte WWO-Präsident Päuli Kohler nach der Sitzung vom Mittwochmorgen auf Anfrage des W&O.

Die WWO habe «die Wiga-Investoren für eine demnächst stattfindende Sitzung eingeladen, an der sie allen Gewerbevereinspräsidenten ihr Messekonzept präsentieren können».

«Miteinander reden und Lösungen suchen»

Harry Müntener ist als Sprecher der neuen Rechteinhaber an der Wiga dankbar für die Einladung. «Es ist sehr wichtig, dass wir miteinander reden und Lösungen suchen.» Für die Wiga 2019 streben die neuen Besitzer an, dass die traditionellen Gemeinschaftsstände der Gewerbevereine wieder realisiert werden können. «Unser klares Ziel ist es, miteinander eine gute Wiga für das regionale Gewerbe auf die Beine zu stellen, und wir möchten dafür alle ins Boot holen.»

Mit der Sonnenbräu AG und dem Zeltbauer als sehr wichtige Partner habe die neue Trägerschaft bereits gesprochen, und diese würden sich freuen, an der Wiga 2019 unter neuer Führung dabei zu sein, betont Müntener. Er freut sich auch, dass bedeutende Gewerbebetriebe aus der Region Werdenberg der neuen Trägerschaft ihre Teilnahme ebenfalls schon zugesagt haben. Müntener betont erneut: «Die Wiga 2019 wird definitiv stattfinden».

Widerstand auf einer anderen Schiene

Auf einer anderen Schiene erwächst dem Kaufvertrag der Wiga-Rechte durch die drei Gewerbetreibenden Widerstand. Er wird vom ehemaligen Wigab-AG-Verwaltungsratspräsidenten Josef Müller-Tschirky angefochten, der allerdings den Vertrag mit unterzeichnet hat.

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