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Grabserberg: Das «Bergfest » war musikalisch und optisch abwechslungsreich

Der Männerchor Grabs und das Kinderjodelchörli Grabs boten in der Turnhalle Berg ein musikalisch hochstehendes und zugleich unterhaltendes «Bergfest».
Hanspeter Thurnherr
Der Männerchor Grabs präsentierte eine Art Singspiel. (Bilder: Hanspeter Thurnherr)

Der Männerchor Grabs präsentierte eine Art Singspiel. (Bilder: Hanspeter Thurnherr)

Der Männerchor Grabs hatte sich unter der musikalischen Leitung von Anni Forrer und von OK-Präsident Christian Lippuner eine Art Singspiel einfallen lassen. Dabei bot die Dirigentin mit «ihren» Männerchörlern ein vielseitiges und unterhaltendes Musikvergnügen, das auch optisch farbenfroh zu gefallen wusste und mit Anekdoten sowie humorvollen Einlagen angereichert war. Dazu forderten einzelne anspruchsvolle Stücke die Sänger zu Höchstleistungen heraus.

Die Handlung drehte sich im ersten Teil um die samstägliche Vorbereitung des «Bergfestes», Übernachtung am Berg eingeschlossen. Zum Auftakt zog der Chor mit Sack und Pack und einem Wanderlied auf den Grabserberg. Nach getaner Vorbereitungsarbeit pflegten und genossen die Männer am Feuer bei Wurst, Getränk und Gesang die Kameradschaft. Unter anderem verrieten sie im «Bierlied», warum sie jeweils so gerne in die wöchentliche Probe gehen – nomen est omen.

as Kinderjodelchörli eroberte mit ihrem grossen Können die Herzen der Zuhörer.

as Kinderjodelchörli eroberte mit ihrem grossen Können die Herzen der Zuhörer.

Während der Eine für den sonntäglichen Auftritt seine Kleider fein säuberlich im Kleidersack mitgenommen hatte, wusste ein Anderer nicht, wieso das Nachthemd seiner Frau den Weg in den Rucksack fand. Oder gehörte es gar jemand anders? Jedenfalls folgte das «Liebeslied für Lu». Der «Zapfenstreich» beendete den Arbeitstag. Doch an Schlafen im Stroh war nicht zu denken. War der Mann im Mond schuld?

Erst das Schlaflied La-Le-Lu brachte Ruhe in die Männerrunde. Das «Morgenrot im Alpstein» (im Original ein Lied der Kastelruther Spatzen) leitete den sonntäglichen Teil ein. Der geplante «Gottesdienst» fiel wegen «Krankheit des Pfarrers» kurz aus. Doch ihn prägten das Gloria «Im Namen des Vaters» und das Lied «Dankbarkeit». Nun konnte das Fest beginnen.

Kinderjodelchörli als Höhepunkt

Drei Männerchörler hatten mit ihrer Parodie des Kärntner Volksliedes «Bei da Lindn» die Lacher auf ihrer Seite. Es blieb mit «Sierra Madre del Sur» (Mexiko) und «Ich komm von Alabama her» (USA) international. Immer wieder wurde das Geschehen auf der Bühne mit Anekdoten angereichert.

Einige besondere Höhepunkte waren die zwei in die Handlung eingebetteten Auftritte des Kinderjodelchörli Grabs unter der Leitung von Margrit Scherrer. Sie «platzten» mitten hinein in die Aufbauarbeiten, um für den «sonntäglichen Auftritt am Bergfest» zu üben und leisteten mit ihren lustigen Jodelliedern und Naturjodel auch am «Sonntag» ihren Teil zum «Bergfest». Dabei durften Witze und Talerschwingen nicht fehlen. So eroberte das Chörli mit hervorragender Leistung die Herzen der Zuhörer im Nu.

Als Schlusslied erschallte das gemeinsam von beiden Chören gesungene «Alls was bruchsch». Anschliessend erfreute das Trio Margelchopf mit lüpfigen Melodien.

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