Adrian Lenherr aus Gams gewinnt 1. Augustschiessen

Bei den in Gams beheimateten Lenherrs scheint das Schiessen im Blut zu liegen. War es letztes Jahr Roger Lenherr, der mit einem Fabelresultat das 1.-August-Schiessen der SG Flums gewann, doppelte diesmal Adrian Lenherr nach.

Heinz Heuberger
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Beendete das 1. Augustschiessen in Flums als «Schützenkönig»: Adrian Lenherr von der SG Tell Gams. (Bild: PD)

Beendete das 1. Augustschiessen in Flums als «Schützenkönig»: Adrian Lenherr von der SG Tell Gams. (Bild: PD)

Die Organisatoren dürften mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die 28. Auflage dieses vom Programm her eigenwilligen Schiessens zurückblicken. Weinend, weil die Bruthitze der beiden ersten Schiesstage ganz offensichtlich auf die Beteiligung drückte. Da floss schon jedem Teilnehmer der Schweiss aus den Poren, wenn er sich in Vollmontur auf das Schiesslager legte. Doch Petrus hatte dann Einsehen und bescherte den Verantwortlichen rund 10 Tage später zwei Schiesstage mit optimalen äusseren Bedingungen. Mit 426 Teilnehmern blieb man zu guter Letzt rund 50 Teilnehmer unter der Vorjahreszahl.

Sennwald knapp geschlagen im Sektionswettkampf

Während der Grossteil seiner Gamser-Kameraden am ersten Schiesstag unter Glutofenhitze zum Wettkampf antrat, war es für den nachmaligen Sieger von den äusseren Bedingungen her ideal. Mit 665 von möglichen 700 Punkten distanzierte er die beiden anderen Schützen auf dem Podest um vier Punkte. Dass einer der Drei auf dem Podest stehenden Schützen sein Klubkamerad Simon Eggenberger war, rundete das Bild der SG Tell Gams ab.

Das vermeintlich schwache Geschlecht markierte mit der im 15. Rang figurierenden Andrea Rüedi von den Feldschützen Sargans seine Präsenz. Sie schoss beachtliche 652 Punkte. Ein Phänomen dürfte der altersmässig am Ende der Skala liegende Max Schlegel der Feldschützen Sargans sein. Schlegel mit Jahrgang 1930 der älteste Teilnehmer schoss beachtliche 584 Punkte. Ein willkommenes Zückerchen für manch geschundene Schützenseele dürfte die Auszahlung der Tiefschüsse 100, 99 und 98 (notabene ohne Aufpreis) gewesen sein. Insgesamt wurden etwas über 1000 Franken an die glücklichen Schützen zurückbezahlt. Man geht kaum falsch in der Annahme, dass die Meisten dieses «Sackgeld» in der wie immer gut geführten Festwirtschaft in Tranksame umwandelten.

Dicht auf dicht an der Spitze

Ein Kampf auf Messerspitze war der Sektionswettkampf. Mit einem Durchschnitt von 624.166 Punkten schwangen die Schützen des Schützenverein Mels obenaus. Dicht auf ihren Fersen folgten die Teilnehmer des Schützenverein Sennwald mit 624.100 Punkten.