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Die Handballteams Buchs-Vaduz und Büelen Nesslau steigen in die unterste Spielklasse ab

Der Höhenflug des HC Buchs-Vaduz, respektive des HC Büelen Nesslau dauerte nur eine Saison. Nach einem Jahr verabschieden sich beide aus der 3. Liga.
Robert Kucera
3.-Liga-Absteiger unter sich: Im letzten Meisterschaftsspiel gelang dem HC Büelen Nesslau immerhin die Ehrenmeldung, die Partie gegen den HC Buchs-Vaduz gewonnen zu haben. (Archivbild: Robert Kucera)

3.-Liga-Absteiger unter sich: Im letzten Meisterschaftsspiel gelang dem HC Büelen Nesslau immerhin die Ehrenmeldung, die Partie gegen den HC Buchs-Vaduz gewonnen zu haben. (Archivbild: Robert Kucera)

Die 3.-Liga-Meisterschaft hat der HC Buchs-Vaduz in der Gruppe 1 zwar auf dem vorletzten Platz beendet und dürfte sich noch in der Abstiegsrunde bewähren. Doch so weit kommt es nicht. Schon seit einigen Runden steht der freiwillige Abstieg in die 4. Liga fest. «Darüber bin ich schon enttäuscht», sagt Präsident Cyrill Keller. Zumal das Team keineswegs enttäuscht hat und seine Ligatauglichkeit einige Mal unter Beweis gestellt hat.

Doch für eine weitere Saison in der 3. Liga, hält Keller fest, fehlt nach Rücktritten und Abgängen das qualifizierte Personal. Wie es mit einem ausgedünnten Kader herauskommen kann, zeigte die letzte Meisterschaftspartie: 18:30-Niederlage beim Mitabsteiger HC Büelen Nesslau. «Dafür sorgen wir dafür, dass in Buchs und Vaduz weiterhin Handball gespielt wird», betont Keller. Das 4.-Liga-Team werde zwar zum Plausch das Feld betreten, «doch die Leute sind nach wie vor motiviert».

«Wir haben viel dazu gelernt»

Büelen Nesslau gelang bei letzter Gelegenheit doch noch der erste Saisonsieg. «Das tut sicher gut und zeigt, dass wir Handball spielen können», sagt Präsident Marco Tschirky. Die Saison vermochte dieses Erfolgserlebnis freilich nicht mehr zu retten, die Obertoggenburger sind Tabellenletzter und steigen nach einem Jahr 3. Liga gleich wieder ab.

Wie Tschirky vermutet, sei der überraschende Aufstieg vor Jahresfrist für die junge Truppe zu früh gekommen. Doch nicht nur fehlende Routine verhinderte ein besseres Abschneiden, wie der Präsident unterstreicht. «Wir hatten durch viele verletzte Spieler einen zu dünnen Kader.»

Der Abstieg ist für Büelen Nesslau kein Weltuntergang. Nun wisse man, dass die unterste Spielklasse aktuell die richtige Liga für die Toggenburger ist. Auf diesem Niveau sind mehr Siege zu erwarten, was der gebeutelten Mannschaft gut tut. Die 3. Liga bezeichnet Marco Tschirky nicht als verlorenes Jahr. «Wir haben viel dazu gelernt und sind im spielerischen Bereich besser geworden.» Ausserdem ist das Mannschaftsgefüge intakt geblieben, das Team bleibt auch nach dem Abstieg zusammen.

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