Absolutes Feuerverbot in der W&O-Region bleibt in Kraft - Wartau bildet die Ausnahme

In den Gemeinden von Rüthi bis Sevelen und auch in Wildhaus-Alt St.Johann hält die Trockenheit an. Deshalb darf auf dem gesamten Gebiet dieser Gemeinden weiterhin kein Feuer entfacht oder Feuerwerk entzündet werden werden.

Thomas Schwizer
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In den Gemeinden Rüthi, Sennwald, Gams, Grabs, Buchs und Sevelen bleibt das absolute Feuer- und Feuerwerkverbot für das gesamte Gemeindegebiet weiterhin gültig.

In den Gemeinden Rüthi, Sennwald, Gams, Grabs, Buchs und Sevelen bleibt das absolute Feuer- und Feuerwerkverbot für das gesamte Gemeindegebiet weiterhin gültig.

Seit dem 27. Juli ist in Rüthi, Sennwald, Gams, Grabs und Wildhaus-Alt St. Johann ein Verbot verfügt. Tags darauf folgten Sevelen und Buchs. Auf den Gebieten dieser Gemeinden dürfen seither kein Feuer entfacht, kein Feuerwerk entzündet, keine Raucherwaren weggeworfen oder Grills mit Funkenflug entzündet werden. Diese Massnahme haben die örtlichen Behörden wegen der Trockenheit und damit Feuergefahr beschlossen.

Der Kanton St. Gallen hat später ein Feuerverbot für das gesamte Kantonsgebiet erlassen, weil die akute Trockenheit flächendeckend für grosse Gefahr sorgte.

Kantonsweit gilt weiterhin ein Feuerverbot im Wald

Gestern Mittwochnachmittag hat das Sicherheits- und Justizdepartement diese Verfügung aufgehoben und auf ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe reduziert. Es gilt auch für offizielle Feuerstellen. Dies, weil es in den letzten Tagen in verschiedenen Regionen des Kantons St. Gallen grössere Regenfälle gegeben.

Der Kanton betont, dass die auf Gemeindeebene verfügten Feuerverbote in Kraft bleiben, bis sie durch die kommunalen Behörden widerrufen werden.

Bis auf Widerruf gilt das Verbot fast in der ganzen W&O-Region

In den Gemeinden der Region Werdenberg, mit Ausnahme von Wartau, sowie in den Gemeinden Rüthi und Wildhaus-Alt St. Johann bleibt das absolute Feuerverbot dagegen weiterhin uneingeschränkt in Kraft. Und zwar bis die einzelnen Gemeinden es ausdrücklich wieder aufheben.

Die Gemeindebehörden begründen dies damit, dass die bisherigen Niederschläge nur sehr gering ausgefallen seien und die akute Trockenheit und damit die Feuergefahr unverändert hoch sei. Sie warten ab, ob die für die nächsten Tage angekündigten Regenfälle tatsächlich eine Entspannung der Situation bringen werden.