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Bergbahnen und Berghütten im Obertoggenburg sind zufrieden mit dem Sommer 2018

Wer in diesem Sommer eine willkommene Abkühlung suchte, war in Regionen über 2000 Meter gut bedient. Die Bergbahnen und Berghütten verzeichneten aber nicht nur deswegen viele Gäste.
Sabine Schmid
Gut gefüllte Kabinen sind bei der Säntisbahn derzeit an der Tagesordnung. (Bild: PD)

Gut gefüllte Kabinen sind bei der Säntisbahn derzeit an der Tagesordnung. (Bild: PD)

Ein Rekordsommer. Dieser Superlativ stimmt für 2018 nicht nur bezüglich der hohen Temperatur. Auch Hans Egli, Hüttenverantwortlicher der Zwinglipasshütte, nimmt dieses Wort in den Mund. Seit Anfang der Schulferien sei die Hütte praktisch durchgehend ausgebucht gewesen, sagt er und fügt dafür zwei Gründe an. Zum einen sei die Neueröffnung nach der Erweiterung ein Bonus, der den einen oder anderen Gast zur Hütte gelockt hat. Zum anderen ist es das schöne und heisse Wetter, das die Gäste in den Alpstein zieht. Immerhin ist es bei der Hütte auf rund 2000 Meter angenehme 20 Grad kühl. «Aber», betont Hans Egli, «nur, wenn die Sonne scheint. Versteckt sie sich hinter Wolken, dann zieht man gerne eine Jacke an».

Eineinhalb Tonnen Material, aber genügend Wasser

Die zahlreichen Gäste fordern das Hüttenpersonal, das seine Sache aber gut macht, lobt Hans Egli. Vier bis fünf Personen leisten freiwillig Dienst. Das reiche aus, auch wenn die Hütte vollbesetzt ist. Zumal die Abläufe durch den Neubau erleichtert wurden.

Gelohnt hat sich ebenfalls, dass die Wasserreserven vergrössert wurden. «Im Frühling hatten wir 16000 Liter Regenwasser, das wir als Trinkwasser nutzen», erklärt Hans Egli. Die Menge sei auf unter 4000 Liter geschrumpft, dann habe es am 1. August geregnet und die Reserven wurden wieder aufgefüllt. Auch, weil die Hüttenwarte mit der Wassermenge bewusst umgegangen seien.

Das hohe Gästeaufkommen liess aber die Vorräte in der Hütte rasch kleiner werden. «Wir mussten rund einen Monat nach der Hötteträgettä nochmals eineinhalb Tonnen Material zur Hütte fliegen», erzählt Hans Egli.

Viele Besucher während der Ferienzeit

Strahlende Gesichter herrschen derzeit bei den Bahnen in der Region. Auf der Schwägalp reiht sich Auto an Auto, dazwischen Motorräder und Busse. «Wir dürfen derzeit auf der Schwägalp und auf dem Säntis sehr viele Gäste begrüssen», sagt auf Anfrage Andreas Marty, zuständig für Verkauf und Marketing bei der Säntisbahn. Er sieht den Grund dafür aber nicht ausschliesslich bei der Hitze in Talgegenden und der kühlen Temperaturs. «Wir verzeichnen während der zweiten Hälfte der Sommerferien immer viele Besucher», sagt Andreas Marty. Die Gäste kämen, weil sie nach der Abkühlung im See und in der Badi etwas anderes erleben möchten. Da kommt der Säntis mit seiner Aussicht vielen gelegen. Zudem beginne nun auch die Wanderzeit, die ein weiteres Gästesegment anlocke. Die Bergbahnen Wildhaus AG verzeichnete in den vergangenen Wochen ein so gutes Ergebnis wie noch nie. Dies, obwohl die Wandersaison erst jetzt so langsam losgehe. «Das Oberdorf und vor allem die Gamsalp sind bei den Ausflüglern wohl begehrt, um die Sommerfrische zu geniessen», mutmasst Geschäftsführer Urs Gantenbein. Gerade auf der Gamsalp, die auf rund 1800 Meter über Meer gelegen ist, sei die Temperatur angenehm, da immer ein Lüftchen wehe.

Ähnlich tönt es bei der Toggenburg Bergbahnen AG. «Aufgrund der heissen Temperatur hatten wir auf dem Chäserrugg einen guten Zustrom an Gästen, welche die Sommerfrische suchen», erklärt Verwaltungsratspräsidentin Mélanie Eppenberger.

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