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765 Mal rund um die Welt

Mehr Personen benützten 2017 den öffentlichen Verkehr, fuhren durchschnittlich weiter und sorgten für höhere Einnahmen bei den Transportunternehmen.
Hanspeter Thurnherr
S4 und REX trugen zusammen mit den Buslinien im Werdenberg und Obertoggenburg zum guten kantonalen Ergebnis beim öffentlichen Verkehr bei. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

S4 und REX trugen zusammen mit den Buslinien im Werdenberg und Obertoggenburg zum guten kantonalen Ergebnis beim öffentlichen Verkehr bei. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Die Züge und Busse des öffentlichen Verkehrs (öV) legten 2017 im Kanton St. Gallen über 30 Millionen Kilometer zurück. Dies entspricht 765 Mal der Fahrt rund um die Welt. Diese und viele weitere Zahlen stehen im kürzlich veröffentlichten «Bericht öffentlicher Verkehr 2018» des Kantons.

Die Personenkilometer als wichtige Kennzahl für die Nachfrage nahm 2017 gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent zu. Mit 466,73 Millionen Kilometern (+0,9 Prozent) leisteten dabei die Bahnen rund zwei Drittel. Die Busse legten um 3,5 Prozent auf 207,1 Millionen Kilometern zu und damit deutlich stärker als die Bahnen. Den grössten Anteil leistete hier mit 37,8 Prozent PostAuto, gefolgt von den Verkehrsbetrieben der Stadt St. Gallen mit 29,9 Prozent. Auf Platz drei mit 15,3 Prozent Anteil folgt Bus Ostschweiz, zu denen RTB Rheintal Bus und Bus Sarganserland Werdenberg gehören.

Etwas mehr Fahrgäste verzeichnet

Mit 0,2 Prozent nur ganz leicht zugenommen hat die Zahl der transportierten Fahrgäste. Dies bedeutet auch, dass die Fahrgäste durchschnittlich weitergefahren sind, als im Jahr zuvor. 26,4 Mio. Fahrgäste wurden in den Zügen gezählt, 53,8 Millionen Personen fuhren mit dem Bus. Die Erlöse der Transportunternehmen nahmen gegenüber 2016 um 2,3 Prozent auf 159,6 Millionen Franken zu.

Nach wie vor sind die Regionen Sarganserland-Werdenberg und Toggenburg mehrheitlich mit dem öV gering bis nicht erschlossen. «Deren Werte blieben über die letzten drei Jahre konstant, während in den Regionen Wil, Zürichsee-Linth und St. Gallen eine positive Entwicklung feststellbar ist», heisst es dazu im Bericht. Verbessern werden sich die Werte nur, wenn sich die Gemeinden verstärkt an das Bundesgesetz über die Raumplanung halten. Dort heisst es: «Wohn- und Arbeitsgebiete sind schwergewichtig an Orten zu planen, die mit dem öffentlichen Verkehr angemessen erschlossen sind.»

Eine andere Voraussetzung wären Ausbauten, unter anderem bei der Infrastruktur. Das Stichwort heisst hier geplante Doppelspurstrecken auf der Bahnlinie Altstätten-Sargans. Doch werden diese nicht vor 2025 fertig gestellt sein.

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