75 Personen standen in Buchs Mahnwache

Die erste Weihnachtsmahnwache in Buchs wurde zum Erfolg. 75 Personen nahmen daran teil.

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75 Personen nahmen an der Mahnwache in Buchs teil, um gemeinsam ihre Solidarität zu zeigen und für Glaubensverfolgte einzustehen.

75 Personen nahmen an der Mahnwache in Buchs teil, um gemeinsam ihre Solidarität zu zeigen und für Glaubensverfolgte einzustehen.

Bild: PD

(pd) An 26 Mahnwachen in der Schweiz und in Frankreich bezeugten am Donnerstag rund 1000 Teilnehmende: Das Schicksal der Glaubensverfolgten darf niemanden kalt lassen. Diese Botschaft soll sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Politik gehört werden.

Vergangene Woche fand zum achten Mal in Folge die Weihnachtsmahnwache von Christian Solidarity International (CSI) statt, einer christlichen Menschenrechtsorganisation mit Sitz in der Schweiz. Auch in der Stadt Buchs versammelten sich zahlreiche Menschen für die Mahnwache.

Mit Kerze und Plakat für Glaubensverfolgte

Rund 1000 Teilnehmende versammelten sich von 18 bis 18.30 Uhr an den insgesamt 26 Orten, um ein Zeichen gegen die Glaubensverfolgung zu setzen und Religionsfreiheit zu fordern. Die Mahnwachen waren öffentlich, an einigen Orten stellten sich Passanten spontan dazu. Wer wollte, bekam eine Kerze und ein Plakat mit Appellen wie zum Beispiel «Glaubensverfolgung stoppen», «Freiheit für Glaubensgefangene im Iran», «Religionsfreiheit für alle» oder «Schutz für Christen in Nigeria». CSI-Geschäftsführer Dr. John Eibner ist sehr dankbar für die breite Beteiligung und appelliert an die Politik: «Es ist beeindruckend, dass die Mahnwache dieses Jahr an 26 Orten stattfinden konnte. Das war nur dank des Einsatzes von vielen Freiwilligen möglich. Wir haben alle zusammen ein starkes Zeichen dafür gesetzt, dass das Schicksal der Glaubensverfolgten uns in der Schweiz nicht gleichgültig sein darf. Die Mahnwache ist somit auch ein Appell an den Bundesrat und an das neue Parlament, sich international verstärkt für Religionsfreiheit einzusetzen – gerade in Ländern, wo die Schweiz starke politische und wirtschaftliche Interessen hat.»