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600 Teilnehmer am ganz speziellen Gottesdienst an der Wiga

Am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr strömten an die 600 Personen aus allen Generationen in die Werdenberg-Arena und füllten das Festzelt der Wiga bis auf den letzten Platz.
Die Band der Grace Church Buchs riss die Gottesdienst-Besucher mit. (Bilder: Mario Schneider)

Die Band der Grace Church Buchs riss die Gottesdienst-Besucher mit. (Bilder: Mario Schneider)

(pd) Der inspirierende Gottesdienst, veranstaltet von der Evangelischen Allianz Werdenberg, stand unter dem Motto «Früher war selbst die Zukunft besser». «Der Wiga-Gottesdienst ist für mich jeweils das Highlight des Jahres», sagte eine begeisterte Teilnehmerin.

Mehrfacher Applaus im Gottesdienst

Und Pfarrer Marcel Wildi von der evangelischen Kirchgemeinde Buchs meinte augenzwinkernd, ein Gottesdienst an der Wiga sei aus zwei Gründen jeweils speziell: «Erstens weil ein paar wenige Leute mehr anwesend sind als bei einem Gottesdienst in meiner rosaroten Kirche. Und zweitens weil es der einzige Anlass ist, bei dem auch ein Pfarrer mal einen Applaus bekommt.»

Die vielen Gottesdienst-Besucher liessen sich mitreissen.

Die vielen Gottesdienst-Besucher liessen sich mitreissen.

Applaus gab es tatsächlich reichlich an diesem Sonntagmorgen, nicht nur für den Prediger, sondern auch für die anderen Darbietungen. Die Band der Grace Church Buchs spielte mitreissend traditionelle und vor allem ganz moderne Kirchenlieder.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Pfarrer Martin Frei aus Grabs entlockte seinen drei Interviewgästen im Alter von 11, 37 und 78 Jahren differenzierte Aussagen über die Unterschiede von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ein Videoclip von Patrick Höhener übers Telefonieren damals und heute, der das Publikum mehrfach schmunzeln liess, leitete zur Predigt über.

Pfarrer Wildi zeigte darin auf, dass sich unser Gehirn die Vergangenheit schön malt, dass «die guten alten Zeiten» darum nicht wirklich besser, sondern lediglich anders waren. Und er machte deutlich, dass es sich lohnt, in der Gegenwart in Beziehung mit dem ewigen, sich nicht ändernden Gott zu leben und dabei die «gute neue Zeit», die Ewigkeit, im Fokus zu haben.

Die Kollekte ergab einen Betrag von 1219 Franken, der zu gleichen Teilen an den Familientreff Buchs, ans Familienzentrum Grabs und ans Familienzentrum Solemio in Sevelen weitergeleitet wird.

Altersgerechtes Programm für die Kinder

Während die Erwachsenen in der Werdenberg-Arena feierten freuten sich die Kinder vom Säuglingsalter bis Ende Primarschule an speziellen altersgerechten Programmen, die von einem Team von freiwillig Mitarbeitenden unter der Verantwortung von Jugendpfarrerin Beata Laszli aus der Evangelisch-methodistischen Kirche Sevelen gestaltet wurden.

Die Sektion Werdenberg der Schweizerischen Evangelischen Allianz, seit 2003 verantwortlich für den Wiga-Gottesdienst, ist eine Arbeitsgemeinschaft von zehn lokalen Kirchen, Freikirchen und christlichen Werken. Sie ist Teil der weltweiten Evangelischen Allianz, die sich seit 1846 unter anderem die Zusammenarbeit der verschiedenen aus der Reformationszeit hervorgegangenen Kirchen zum Ziel gesetzt hat.

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