59  Polizeieinsätze wegen Corona: Sitzplätze im Take Away +++ zu viele Kunden in Verkaufslokal +++ Sachschäden durch Jugendliche

Zwischen Samstag- und Sonntagmorgen ist die Kantonspolizei St.Gallen mit insgesamt 59 Fällen im Bezug zum Coronavirus beschäftigt gewesen.

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Ohne Sitzplätze im Lokal und mit einem Abstand von zwei Metern ist es korrekt: Abholung von Essen im Take Away und es zu Hause geniessen.

Ohne Sitzplätze im Lokal und mit einem Abstand von zwei Metern ist es korrekt: Abholung von Essen im Take Away und es zu Hause geniessen.

Bild: Bruno Kissling

(wo) Bei der Kantonalen Notrufzentrale gingen insbesondere am schönen Samstagnachmittag unzählige Meldungen von Personenansammlungen ein, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntagvormittag mitteilte. Den Hinweisen wurde wenn immer möglich nachgegangen.

Acht Ordnungsbussen an Uneinsichtige ausgestellt

An vielen Orten, welche der Kantonspolizei St.Gallen gemeldet wurden, konnten entweder keine Personen mehr angetroffen werden oder die Anwesenden hielten sich an die geltenden Regeln.

Zwölf uneinsichtige, meist jüngere Personen, wurden von Örtlichkeiten weggewiesen. Acht Personen wurde eine Ordnungsbusse ausgestellt.

Jugendliche richten Sachbeschädigungen an

In der Samstagnacht mussten die Patrouillen gleich dreimal wegen Sachbeschädigungen ausrücken. Eine Gruppe Jugendliche beschädigte einen SBB-Billettautomaten, eine andere drückte eine Parkplatztafel um.

Ausserdem konnte eine Gruppe Jugendlicher beobachtet werden, die Strassenpfähle ausriss. Bei allen Fällen konnten die Jugendlichen gestellt werden. Sie zeigten sich mehrheitlich uneinsichtig.

Zu viele Leute in einem Ladenlokal

Auch Meldungen zu Fehlverhalten von Geschäften gingen zahlreich ein. In den meisten Fällen konnten keine Verstösse festgestellt werden.

Bei einem Take-Away-Lokal musste festgestellt werden, dass der Sitzbereich für Gäste immer noch zugänglich war. Der Betreiber wurde ermahnt und musste den Bereich absperren.

Nach Hinweisen rückte eine Patrouille zum Ladenlokal eines Detailhändlers aus. Da keine Zutrittskontrollen erfolgten, konnten im Innern zu viele Personen festgestellt werden. Nach einem Gespräch mit dem Verantwortlichen versicherte dieser, in Zukunft die Personenanzahl zu kontrollieren.

Achtmal in Streitfällen interveniert

Im zwischenmenschlichen Bereich musste die Kantonspolizei St.Gallen achtmal intervenieren. Einbrüche gab es keine zu verzeichnen.