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Die 40-Tönner kommen bald weg vom Radweg auf dem Rheindamm

Heute kreuzt sich der Werkverkehr des Kompostierwerks Ceres in Buchs mit dem Langsamverkehr auf dem schmalen Rheindamm. Ein Ende dieser unbefriedigenden Situation ist absehbar dank einer neuen Erschliessungsstrasse.
Heini Schwendener

Velorennfahrer, Joggerinnen, ­Inlineskater, Fussgängerinnen, Fischer, Hundehalterinnen usw. – der Rheindam am Alpenrhein ist fast überall ein Eldorado für den Langsamverkehr. Allerdings nicht auf einer Strecke von 1,4 Kilometern zwischen der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Buchs und dem Kompostierwerk Ceres im Norden. Betrieben wird es wie die KVA vom Verein für Abfallbeseitigung (VfA) Buchs.

Rund 40000 Tonnen kompostierbare Abfälle werden jährlich ins Ceres geliefert und 25000 Kubikmeter Fertigprodukte wieder abgeführt (vgl. Kasten). Grosse Fahrzeuge kommen dabei zum Einsatz. So kreuzen sich regelmässig 40-Tönner auf dem schmalen Rheindamm mit dem Langsamverkehr.

Erschliessungsstrasse und Interventionspiste

Diese unbefriedigende Situation ist den Verantwortlichen des VfA schon lange ein Dorn im Auge. An einer Delegiertenversammlung erhielten sie zudem den Auftrag, Möglichkeiten zur Entflechtung des Verkehrs zu evaluieren. Schnell war eine Lösung gefunden, denn das Rheinunternehmen will entlang des Alpenrheins am Dammfuss eine Interventionspiste erstellen, um bei Problemen am Rheindamm eine Zufahrt zu haben.

Zwischen der KVA Buchs und dem Kompostierwerk Ceres wird diese Interventionspiste nun erstellt. Wegen des Schwerverkehrs zum Kompostierwerk erhält sie auch einem Deckbelag. «Die Staubentwicklung wäre sonst zu gross und der Winterdienst sehr schwierig», erklärt René Nigg, Mitglied der Geschäftsleitung des VfA. Dass die Bauarbeiten, nach einem verzögerten Bewilligungsverfahren nun endlich beginnen konnten, freut René Nigg sehr. Er fügt hinzu: «Wir warten sehnsüchtig darauf, bis wir endlich eine eigene Erschliessungsstrasse für unser Kompostierwerk haben. Wir nehmen viel Rücksicht und fahren mit den schweren und grossen Fahrzeugen wenn immer möglich bei schlechtem Wetter, wenn es kaum Fussgänger oder Velofahrer auf dem Rheindamm hat.» Wenn aber das Zwischenlager bei der KVA voll sei, müsste eben auch bei schönem Wetter gefahren werden.

620 000 Franken Erstellungskosten

Die Erschliessungsstrasse kostet 620 000 Franken. Wegen des Radwegs auf dem Rheindamm übernimmt der Kanton 65 Prozent der Kosten. Die restlichen 217 000 Franken tragen der VfA (75 Prozent) und das Rheinunternehmen (25 Prozent).

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