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25 Jahre sind für die Fasnachtsfreunde noch lange nicht genug

Im Jahr 1994 gründeten 26 Mitglieder der heutigen Gugga Moosfürz den Verein. Seit damals hat sich einiges verändert. Die geringen Wechsel, die Kollegialität und die Freude am gemeinsamen Hobby formten die Guggenmusik.
Feiert heuer Jubiläum: Die Azmooser Gugga Moosfürz mit 43 Mitgliedern. (Bild: PD)

Feiert heuer Jubiläum: Die Azmooser Gugga Moosfürz mit 43 Mitgliedern. (Bild: PD)

Etliche Erneuerungen prägten die Vereinsgeschichte der Azmooser Gugga Moosfürz in den letzten 25 Jahren. So wurden aus zusammengeflickten Kleidern plötzlich auffällige Kostüme angeschafft. Vom Kellerraum zügelten die Tonkünstler in ein eigenes Probelokal. Die Anreise mit dem Privatauto zu den auswärtigen Veranstaltungen gehört ebenso zur Vergangenheit an. Heute wird bequem mit dem Car gereist.

Zusammen mit der Organisation Wartauer Fastnacht (Wa-Fa) liessen die Moosfürze närrische Zeit wieder aufblühen. Dazu gehören Monsterkonzert, Kindermaskenball, Partyzelt, Zunftmeisterempfang, traditioneller Fasnachtsumzug. Alle diese Aktivitäten werden durch die Gugga Moosfürz musikalisch begleitet. Natürlich werden auch Anlässe im In- und Ausland besucht.

Besondere Auftritte im Jahr des Jubiläums

Unter dem Motto «Rockabilly Night Fever» feierte die Gugga Moosfürz im Januar, während zweier Abende, ihr 25-Jahr-Jubiläum vor zahlreichem Publikum. Seit letztem Jahr tourt die verschworene Truppe aus 43 Mitgliedern unter dem Motto «D’Ziit vum Blaufüür» durch die Fasnacht. «Dieses Jahr spielen wir an 23 verschiedenen Events. Es kann jedoch durchaus sein, dass wir an einem Ort gleich mehrere Auftritte haben. So kommen über die ganze Saison gesehen einige Aufführungen zusammen. Genau so soll es auch sein. Nach vier bis fünf Monaten regelmässigem Proben wollen wir zeigen, was wir können», sagt Yannick Rutz, Major und OK-Präsident Guggafescht 2019, im Gespräch mit dem W&O.

Im Jubiläumsjahr stehen denn auch einige besondere Auftritte im Kalender. «Eine Ehre ist es für uns, dass wir am 1. März als einzige auswärtige Guggenmusik am Nachtumzug und an der Städtlifasnacht in Sargans teilnehmen dürfen. Im Weiteren freuen wir uns ganz speziell auf das Hauptfasnachtswochenende. Die Reise geht nach Lörrach ans Fest «Gugga Explosion». Natürlich wollen wir auch den Auftritt am SchmuDo in Mels nicht vergessen, welcher jedes Jahr einfach genial und ein Erlebnis ist», betont Yannick Rutz weiter.

Eine familiäre Stimmung ist garantiert

Aktuell besteht die Gugga aus 43 Mitgliedern, die altersmässige Bandbreite reicht von 18 bis 60. Darauf ist man im Wartau sehr stolz. «Die grösste Herausforderung ist es, immer wieder Neumitglieder zu gewinnen. Jedes Jahr gibt es vereinzelte Austritte, welche im darauffolgenden Jahr unbedingt wieder ersetzt werden müssen. Bis jetzt hat dies bei uns sehr gut geklappt», so Yannick Rutz.

Wer Mitglied wird, kann eine familiäre Vereinsstimmung erwarten. «Bei jedem Neumitglied kam sehr schnell die Aussage, dass es fast unglaublich sei, wie schnell man bei der Gugga Moosfürz integriert sei. Andererseits kommen auch die musikalischen Werte dazu. Wir geben immer unser Bestes, um einen super Sound auf die Bühne zu kriegen.»

Für Proben und Auftritte betreibt die Gugga einen sehr grossen Aufwand. Zuoberst auf der Prioritätenliste steht dabei das Probelokal, das für das Einüben genutzt werden kann. Diesbezüglich hatte der Verein grosses Glück, dass er das Fasnachtshüsli an der Fährhüttenstrasse in Trübbach übernehmen konnte. «Diese Unterkunft erleichtert unser Bestreben sehr. Bei der ganzen Planung für die Auftritte ist der Tourenchef ganz schön gefordert. Weil dieses Jahr eine längere Fasnachtszeit angesagt ist, gibt es für die zuständige Person einiges an Mehrarbeit. Dazu kommt auch noch die ganze Car-Planung, die auch immer bis ins Detail geregelt sein muss. Von der Abholung bis zur Retourfahrt muss alles passen», erklärt Yannick Rutz weiter.

Ebenfalls betreibt der Verein auch unter dem Jahr viel Aufwand, um alle Unkosten zu finanzieren. So hat man jeweils sechs bis acht Einsätze, welche sich über das ganze Jahr verteilen. «Vom Jahrmarkt in Trübbach, über das Waldräumen bis hin zur Wartauer Fasnacht, es gibt immer wieder etwas zu tun». (mv)

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