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13 Trompeter, Orgel, Piano und Bass

Die vom einheimischen Trompeter, Arrangeur und Musiklehrer Kurt Rothenberger gegründete Trompetata liessen sich zahlreiche Fans und Liebhaber in Buchs nicht entgehen.
Pis Bamert
Ein begeistertes Publikum verfolgte den grossen Erfolg von Kurt Rothenberger und seinen Mitmusikern. (Bild: Pius Bamert)

Ein begeistertes Publikum verfolgte den grossen Erfolg von Kurt Rothenberger und seinen Mitmusikern. (Bild: Pius Bamert)

Man kennt ihn, diesen Musiker Rothenberger, und kennt ihn eigentlich doch nicht. Wer ist er? Allrounder tönt zu billig. Jazzmusiker trifft den Punkt auch nicht. Interpret klassischer Musik schon eher. Er lässt sich einfach nicht schubladisieren, irgendwie nicht einordnen. Ob Johann Sebastian Bach, Verdi, Scott Joplin oder Musik der Beatles, überall ist er zu Hause. Und alles mit Begeisterung, mit der er auch andere Musiker, seien es Amateure oder Profis, ansteckt.

Aus der Region und weit darüber hinaus

Aus der ganzen Ostschweiz und Liechtenstein hat er seine Musiker zu diesem Anlass zusammengetrommelt oder auch -geblasen. So zum Beispiel Rebecca Ineichen aus Wetzikon (Orgel und E-Piano), Walter Rothmund aus Schaan (Kontrabass), Sarah Wachter aus Buchs.

Von Eschenbach kam Monika Zuppiger, Christian Hasler vom Schellenberg, Andreas Wegmann aus Grüt. Gregor Wasser aus Grosshöchstetten. Aus Schaanwald Tobias Senti. Dominik Würth wohnt in Mörschwil, Joshua Eberle in Tübach. Mit dabei auch Alois Bischof aus St. Gallen, aus Grabs Fabian Tischhauser, Sebastian Meier aus Schaan und der Sarganser Albert Marbacher.

Abwechslungsreiche Konzerte

Ein Klangteppich schwebt durch das Kirchenschiff. «Fanfare und Variation» – von der Orgelbühne spielt Kurt Rothenberger; von unten im Kirchenschiff antworten seine Musiker; es entsteht ein musikalisches «Gespräch». An der Orgel steigt Rebecca Ineichen ein. Die Blicke der Zuhörer wechseln von unten nach oben, verfolgen jede Bewegung.

«Rondeau» von Jean Joseph Mouret erklingt. Die Orgel spielt das Intro. Wieder erklingt das wechselseitige Spiel, das berührt. Arrangiert hat das Ganze Rothenberger.

Professionalität trotz nur einer Vorprobe

Das Konzert überzeugt durch Professionalität. Erstaunlich. «Wir haben immer nur eine Vorprobe», so Rothenberger. «Ich sehe die Musiker eigentlich nicht vorher. Ich organisiere, schreibe, arrangiere und komponiere zum Teil. Das «Material» versende ich den Musikern, ich kenne jeden dieser Leute, weiss, was ich ihnen für Noten senden kann. Alles läuft über E-Mail oder Post, es ist schon etwas speziell.»

Ein altes Lied aus Neapel (1849), das von einem kleinen Fischerhafen handelt, wurde aufgeführt. Die Komposition wurde zum Weltschlager. Einige Zuhörer summen es leise mit.

«Ich möchte immer ein bunt gemischtes Konzert, nicht einfach eine Richtung wie Barock. Wenn jemand Barock nicht mag, gefällt ihm das Konzert wahrscheinlich nicht. Sicher, meine Lieblingsmusik ist die Klassik, da bin ich zu Hause. Doch ich liebe auch Musical und Jazz.»

«Alles, was geschrieben ist, spiele ich, lerne vieles auswendig. Was ich nicht kann, gebe ich ohne Problem zu. Improvisieren kann ich nicht, ‹stegreiflen› hat man früher nicht gelernt», sagt Rothenberger.

Einfahrend, mitreissend, swingend

Canzon Cornetto, Toccata und Fuge von Bach (Orgelsolo), gespielt von Rebecca Ineichen, fährt richtig ein. Auch die Beatles mit «Yesterday» sind im Programm. Swingend sind die Dixieland-Nummer «When The Saints Go Marchin In» und «Easy Winners». «Ragtime» von Scott Joplin ist einfach mitreissend. Zum Schluss der Triumphmarsch aus «Aida» – eine Komposition von Giuseppe Verdi – Musik von leicht bis schwer und wuchtig.

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