Zwölf Migranten wollen in Politik

KANTON ST. GALLEN. Der Wiler Unternehmer Arber Bullakaj, die Mörschwiler Studentin Sana Rajkovic und der Balgacher Bauingenieur Egzon Zhuta sind Beispiele für Schweizer mit Migrationshintergrund. Sie sind nicht nur Wähler, sie wollen auch aktiv in die Politik.

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KANTON ST. GALLEN. Der Wiler Unternehmer Arber Bullakaj, die Mörschwiler Studentin Sana Rajkovic und der Balgacher Bauingenieur Egzon Zhuta sind Beispiele für Schweizer mit Migrationshintergrund. Sie sind nicht nur Wähler, sie wollen auch aktiv in die Politik. Obwohl diese Gruppe einen Fünftel der Stimmbevölkerung ausmacht, finden sich auf den Nationalratslisten der sieben grössten Parteien im Kanton nur gerade zwölf Kandidaten mit ausländischen Wurzeln. Haben es eingebürgerte Migranten schwerer mit einer politischen Karriere? «Ja», sagt Bullakaj. «Sie haben derart viele Hürden zu überwinden, bis sie überhaupt an der Schweizer Politik teilnehmen können, dass eine eigene Secondo-Liste für neue Kandidaten eine Überlegung wert sein kann. Sofern es genügend gute Kandidaten gibt.» (wo) ? DIE DRITTE