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Zwischenstop für Simmler

Die Verabschiedung von Präsidentin Monika Simmler, Wahlen sowie Jahresberichte und die Vorlage der Rechnung prägten die Versammlung der St. Galler Sozialdemokraten in Buchs.
Adi Lippuner
Felix Birchler, Maria Pappa, die scheidende Präsidentin Monika Simmler und die beiden weiteren Vizepräsidenten Ursula Graf und Arber Bullakaj (von links) am Parteitag in Buchs. (Bild: Adi Lippuner)

Felix Birchler, Maria Pappa, die scheidende Präsidentin Monika Simmler und die beiden weiteren Vizepräsidenten Ursula Graf und Arber Bullakaj (von links) am Parteitag in Buchs. (Bild: Adi Lippuner)

BUCHS. Die bisherigen vier Vizepräsidenten – Felix Birchler, Arber Bullakaj, Ursula Graf und Maria Pappa – werden in Zukunft die Geschicke der St. Galler Sozialdemokraten leiten. Denn SP-Präsidentin Monika Simmler ist am Parteitag vom Samstag zurückgetreten – oder wie sie es nannte, «es ist vielmehr ein Zwischenstop vor ganz vielen weiteren Episoden».

Neu in die SP-Geschäftsleitung gewählt wurden Ardian Nikolla (SP-Migrantinnen), Flawil, Viviane Schindler (Juso), St. Gallen, und Sonja Vogel als Vertreterin des Sarganserlandes. Die weiteren Mitglieder der Geschäftsleitung wurden im Amt bestätigt.

Eine 26-Jährige verabschiedet

Regierungsrat Fredy Fässler hielt die Laudatio für die scheidende Präsidentin. «Es ist wohl einmalig in der Geschichte, dass eine 26-Jährige aus einem solch verantwortungsvollen politischen Amt verabschiedet wird. Aber unsere Präsidentin hat gute Gründe für diese Pause, hat sie doch Gelegenheit, ihr Doktorstudium für ein paar Monate in New York und Oxford zu absolvieren.» Während ihrer Amtszeit von vier Jahren habe Monika Simmler einiges bewirkt: «Da sind die überfälligen Reformen wie das Einsetzen von vier Vizepräsidenten, der Kontakt zu den Regionen und nicht zuletzt hat sie der Partei Schub verliehen», so Fredy Fässler. Verabschiedet wurde Monika Simmler mit einer Standing Ovation.

Verzicht auf politische Bilanz

In ihrer Schlussrede sagte Monika Simmler: «Es ist üblich, in so einem Moment ausführlich politische Bilanz zu ziehen. Darauf möchte ich verzichten, denn ihr alle wart ein Teil dieser vierjährigen Amtszeit. Ihr alle habt diese Zeit mit mir erlebt, gemeinsam gekämpft, gemeinsame Siege errungen, aber auch gemeinsame Niederlagen einstecken müssen.» Sie habe, «im Anflug von Nostalgie», ihr erstes Interview ausgegraben und nachgesehen, was sie damals sagte. «Wir müssen unsere Sektionen stärken, müssen schlagkräftiger, mobiler, kreativer, lauter und damit auch erfolgreicher werden», so eines ihrer Zitate.

Die Partei sei innerhalb von vier Jahren um 262 Mitglieder gewachsen und sie stelle fest, dass es Spass mache, in den Reihen der SP zu politisieren. «Ich selbst habe mich mit 17 dieser Partei angeschlossen und diesen Entscheid keine Sekunde bereut», betonte die scheidende Präsidentin. Sie neige dazu, sich die Zukunft immer konkret vorzustellen, und wenn sie in die Zukunft blicke, «ist die SP und ihr immer ein Teil davon».

Aktive Kantonsratsfraktion

Ruedi Blumer, Gossau, Fraktionsvizepräsident, liess das vergangene Jahr im Kantonsrat nochmals aufleben. «Besonders geschmerzt habe die Ablehnung des Klanghauses respektive das Nichterreichen des qualifizierten Mehrs.» Viviane Schindler erinnerte an die verschiedenen Aktivitäten der Jungsozialisten (Juso), von der 1.-Mai-Kundgebung über die Präsenz am Stadtfest bis hin zu Facebook-Aktionen. Arber Bullakaj machte klar, dass die Stellung der Migranten gestärkt werden müsse, und dies nicht nur innerhalb der Partei, sondern auch in allen Lebensbereichen.

Rechnung schloss positiv

Dank grosszügiger Spenden konnte die Jahresrechnung positiv abgeschlossen werden, und dies in einem Wahljahr, wie Daniel Hungerbühler mitteilte.

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