Zwinglis Brief ins Toggenburg

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Reformation Zwei Ereignisse beschleunigten die Reformation im Jahre 1524 im Toggenburg. Einerseits nimmt der Landrat Partei für die Handvoll Pfarrer, die «das reine Wort Gottes predigen». Anderseits sendet der Wildhauser Ulrich Zwingli, seit 1519 Pfarrer in Zürich, einen Brief ins Toggenburg. Er bezeichnet sich darin als Toggenburger «Landmann» und würde am liebsten selber die dortige Reformation anführen. Er habe nämlich «im Sinne gehabt», selber «in meinem Vaterland das Evangelium Christi zu lehren», sei aber durch sein Engagement in Zürich verhindert. (dkl)5