Zwei Spiele am Wochenende

Mit einer Doppelrunde schliesst Sarganserland die erste Hälfte der Unihockey-NLB-Qualifikation ab.

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Dominic Wieland (links) und der UHCS werden hart gefordert. (Bild: Michael Peter)

Dominic Wieland (links) und der UHCS werden hart gefordert. (Bild: Michael Peter)

UNIHOCKEY. Die 6:9-Niederlage in Zug lag den Spielern des UHC Sarganserland schwer auf dem Magen. «Die wären zu packen gewesen», lautete der allgemeine Tenor. In der Tat: Zug United spielte zwar gut, aber nicht unwiderstehlich und profitierte von den (zu) vielen Fehlern der Sarganserländer.

Es zeigte sich aber auch, dass der UHCS in dieser Saison eine starke, aber (noch) keine Top-Mannschaft stellt. Zeigen, dass sie in die Spitzengruppe gehören, können die Sarganserländer an diesem Wochenende. Gleich sechs Zähler sind zu gewinnen oder zu verlieren in der Doppelrunde.

Angstgegner zu Gast

Um für Ruhe zu sorgen im Playoff-Kampf, sind Punkte gegen Jona-Uznach Pflicht. Der verjüngte Aufsteiger kämpfte zu Beginn der Saison mit dem höheren Rhythmus, gegen die direkten Konkurrenten Ticino und Langenthal gewann er zuletzt aber zweimal deutlich. In den gemeinsamen NLB-Jahren waren die Joner zudem zeitweilig fast so etwas wie ein Angstgegner der Sarganserländer. Anpfiff in der Riet-Halle zum Samstag-Heimspiel ist um 18 Uhr.

Starke Finnen sind zurück

Schwer dürfte der Gang am Sonntag nach Sarnen werden. Die Obwaldner rollen nach einem schwachen Saisonstart derzeit das Feld von hinten auf. Mit 10:2 wurde in der vorletzten Runde Davos bezwungen, nach dem Ticino-Pflichtsieg überholten sie zuletzt den UHC Sarganserland in der Tabelle. Der Aufschwung begann auch nicht ganz überraschend mit der Rückkehr der zuvor verletzten Finnen Janne Kainulainen und Tatu Eronen. (rvo)