Zwei Rechnungen zu genehmigen

Die Wartauer Kirchbürger haben an ihrer Bürgerversammlung die letzten Jahresrechnungen der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinden Azmoos-Trübbach und Wartau-Gretschins zu genehmigen.

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WARTAU. An der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Wartau sind also gleich zwei Jahresrechnungen 2014 zu genehmigen. Die beiden bisherigen evangelisch-reformierten Kirchgemeinden haben sich mit Beschluss beider Kirchgemeinden vom 4. September 2014 per 1. Januar 2015 zur Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Wartau zusammengeschlossen, die von Annalies Forrer präsidiert wird.

Neben den beiden Jahresrechnungen entscheiden die Kirchbürger auch über Budget und Steuerplan 2015 und haben ein Mitglied in die Vorsteherschaft für den Rest der Amtsdauer 2014–2018 zu wählen.

Zum aktiven Leben gefunden

Kurator Rolf Hanselmann blickt im Amtsbericht der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Azmoos-Trübbach auf das letzte Jahr dieser Kirchgemeinde zurück. Es war neben der Organisation des alltäglichen Kirchgemeinde-Lebens vor allem geprägt vom Thema Fusion. Die Kirchgemeinde habe den Weg zu ihrem früheren aktiven Leben wieder gefunden, vor allem dank der grossen Arbeit und Präsenz von Pfarrerin Marlies Schmidt in Azmoos und Trübbach, hält Hanselmann fest.

Baulich wurde vor allem die Heizung im Kirchgemeindehaus ersetzt und der Parkettboden überholt. Zudem wurde der zweite Teil der Orgelrevision in Angriff genommen, die sich wegen Pilzbefalls auf einzelnen Holzteilen aufdrängte. Die Rechnung schliesst mit einem positiven Ergebnis von 53 508 Franken ab. Einem Eintritt in die Kirche standen 2014 acht Austritte von Mitgliedern gegenüber.

Finanziell besser als budgetiert

Rolf Hanselmann dankt allen, die zum guten Gelingen des letzten Jahres «seiner» Kirchgemeinde beigetragen haben. Dasselbe tut Annalies Forrer aus Sicht der Kirchgemeinde Wartau-Gretschins. In die Trauer, dass das Pfarrerpaar Almut und Marcus Berndt die Kirchgemeinde verlässt, mische sich Dankbarkeit «für die Zeit, die sie bei uns verbracht haben», stellt sie im Amtsbericht 2014 fest. 2014 verzeichnete Wartau-Gretschins 16 Austritte und einen Eintritt.

Die geplanten Unterhaltsarbeiten bei den Liegenschaften konnten 2014 ausgeführt werden, die Läutemaschine wurde ausgewechselt und das Hammerwerk revidiert. Dank Einsparungen, deutlich geringeren Fusionskosten als budgetiert und höheren Steuereinnahmen konnten die Finanzen deutlich besser abschliessen als veranschlagt war. Ein Bericht aus der Jugendarbeit und dem Religionsunterricht legt Zeugnis der Aktivitäten in diesem Bereich ab.

Als Präsidentin der neuen Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Wartau freut sich Annalies Forrer, gemeinsam dem neuen Stern «Kirchgemeinde Wartau» zu folgen, ihn zu unterstützen und zu fördern. Im Budget der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Wartau sind insgesamt 223 300 Franken Finanzausgleichsbeiträge enthalten. Als Gesamtsteuerfuss werden 30 Prozent beantragt. (ts)

Ordentliche Kirchgemeindeversammlung der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Wartau: Sonntag, 26. April, circa 10.30 Uhr, Kirchgemeindehaus Azmoos.

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