Zwei Opfer aus der Schweiz

Beim Terroranschlag in Nizza starben am französischen Nationalfeiertag über 80 Menschen.

Walter Brehm
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NIZZA. Minutenlang fährt ein Lastwagen an der Promenade des Anglais durch die Menschenmenge, die zum «quatorze Juliette» ihr Land oder ihr Ferienland feiern. Die Absicht: so viele Menschen wie möglich zu töten. Die noch vorläufige Bilanz am Tage danach: 84 Menschen wurden zu Tode gefahren, 200 weitere verletzt. 18 Personen liegen in kritischem Zustand im Spital. Das Werk eines Terroristen, der schliesslich von der Polizei erschossen wurde. Der Mann soll sich unter dem Vorwand, er habe Glaces zu liefern, Zufahrt zum Festgelände verschafft haben.

Das Massaker von Nizza trifft Frankreich auch als Reise- und Ferienland. Von den getöteten Ausländern sind zwei Schweizer Staatsangehörige – eine Frau und ein Kind. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Schweizer Opfer hinzukämen, teilte die Bundeskanzlei gestern in Bern mit. Laut dem zuständigen französischen Staatsanwalt François Molins sind unter den Toten zehn Kinder und Jugendliche. ? THEMA 14+15