Zwei Heimaten oder gar keine

RUGGELL. Am Mittwoch, den 26. November, findet um 19.30 Uhr ein Gesprächsabend im Küefer-Martis-Huus statt. Der Titel der Veranstaltung lautet: «Wenn ich gut drauf bin, habe ich zwei Heimaten, wenn ich schlecht drauf bin, habe ich gar keine.

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RUGGELL. Am Mittwoch, den 26. November, findet um 19.30 Uhr ein Gesprächsabend im Küefer-Martis-Huus statt. Der Titel der Veranstaltung lautet: «Wenn ich gut drauf bin, habe ich zwei Heimaten, wenn ich schlecht drauf bin, habe ich gar keine.» Nicht nur in Liechtenstein, auch in Deutschland oder der gesamten EU ist Heiratsmigration einer der wichtigsten Gründe für eine Einwanderung. Der Begriff Migration wird heute oftmals mit problematischen Auswirkungen auf die Gesellschaft verbunden. Dass länderübergreifende Wanderungsbewegungen aber häufig mit Liebesbeziehungen oder Heirat verbunden sind, ist vielen nicht bewusst. Unsere Lebenswelten öffnen und erweitern sich zunehmend. Sichtbar wird dies vor allem an unseren eigenen Beziehungsnetzen, die sich immer weiter, auch über Ländergrenzen hinweg, ausbreiten. Das ist noch nicht lange selbstverständlich. Noch vor wenigen Jahrzehnten war schon eine Liebesbeziehung ausserhalb der Dorfgrenzen mit Komplikationen verbunden. Für die Ausstellung «Aus Liebe Fremd» haben Frauen, Männer und Paare über ihre Erfahrungen mit dem Heiraten über Grenzen erzählt. Der Eintritt ist frei.

Duo Tobler und Tanner musiziert

ALTSTÄTTEN. Am Donnerstag, den 27. November, sowie am Freitag, den 28. November, präsentiert das Diogenes Theater das Duo Töbi Tobler und Ficht Tanner. Die beiden Musiker, die sich bereits als Appenzeller Space Schöttl einen Namen gemacht haben, sind wieder zusammen unterwegs. Nach der gemeinsamen «Schöttlzeit» verfolgte jeder seinen eigenen Weg, sowohl solistisch als auch in verschiedenen Formationen und Projekten. Jetzt treten sie wieder zusammen auf. Zum Teil mit Appenzellermusik, zum Teil frei improvisierend. Daraus ist ein ganz eigener Stil entstanden.