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«Zurück zur Einfachheit!!»

Wir von hier

Die 35-jährige Sara Deplazes vom Grabserberg hat ihren Job aufgegeben und ist nun Vollzeit-Familienfrau. Mit der Pflegefachfrau HF sowie Familien- und Paartherapeutin hat sich Andrea Müntener getroffen.

Grüezi Frau Deplazes, wie geht es Ihnen?

Ganz gut! Kürzlich war ich mit meiner Familie – das sind meine Partnerin und unsere Pflegetochter – zwei Wochen in Bergün in den Ferien. Wir hatten wirklich viel Spass in der winterlichen Natur, beim Schlitteln, Skifahren und Spaziergängen. Davon zehre ich noch heute.

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

Meine Kindheit verbrachte ich in Salez. Während der Lehre zog es mich in eine Wohngemeinschaft nach Azmoos und danach weiter in eine WG nach Bad Ragaz. Dort hatten meine Partnerin und ich auch unsere erste gemeinsame Wohnung. Die war recht luxuriös und modern, mit jedem erdenklichen Schnickschnack ausgestattet. Doch eigentlich wollten wir das gar nicht. Wir waren happy, als wir am Grabserberg ein altes Haus mieten konnten. Vergangenen Herbst sind wir am Berg nochmals umgezogen. Wir sind nun stolze Hüsli-Besitzer.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Vor einiger Zeit durften wir die Aufgabe von Pflegeeltern übernehmen. Pflegekinder bringen immer einen Rucksack aus ihrem vorherigen Leben mit, mehr oder weniger gefüllt mit unschönen Erlebnissen. Gegen aussen fällt das oftmals nicht auf, es erscheint als gewöhnliches Kind. Das Pflegemutter-Dasein hat mich nun bewogen, meinen Job als Pflegefachfrau HF und Familien- und Paartherapeutin aufzugeben. Obwohl wir eine unkonventionelle Familie sind, soll unser Pflegekind in einem stabilen Elternhaus aufwachsen dürfen.

Was bedeutet Luxus für Sie?

Exakt das, was wir jetzt haben, was wir leben! Für uns ist es ein riesen Glück, dass wir an dieses alte, alleinstehende Haus am Grabserberg gekommen sind. Eingebettet in Natur, kein unmittelbarer Nachbar, der mir zum Küchenfenster reingucken kann. Hier herrscht eine unglaubliche Ruhe und wir kommen hier alle zur Ruhe! Es gibt nicht für jede und jedes eine Taste und alles geht elektrisch. Auch das Feuern mit Holz gehört für uns zum Alltag, was wir aber explizit so gewollt und gewählt haben.

Wo könnten Sie nicht wohnen?

Wenn ‹ringsumi› das Grün fehlt, eingeklemmt in Betonbauten.

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