«Zürcher Modell» am Landesspital

VADUZ. Die Liechtensteiner Regierung will dem Landesspital in Vaduz die Einhaltung der als «Zürcher Modell» bekannten leistungsorientierten Spitalplanung verbindlich vorschreiben. Im Rahmen der Eignerstrategie hat die Regierung am 12. Juli dieses Leistungsgruppenkonzept genehmigt.

Merken
Drucken
Teilen

VADUZ. Die Liechtensteiner Regierung will dem Landesspital in Vaduz die Einhaltung der als «Zürcher Modell» bekannten leistungsorientierten Spitalplanung verbindlich vorschreiben. Im Rahmen der Eignerstrategie hat die Regierung am 12. Juli dieses Leistungsgruppenkonzept genehmigt.

Das schweizweit anerkannte Konzept wurde mit der Einführung der Fallkostenpauschalen (SwissDRG) eingeführt. Mittlerweile wird dieser Qualitätsstandard von fast allen Kantonen als Voraussetzung für Leistungsvereinbarungen verlangt. Kern des «Zürcher Modells» sind 125 Leistungsgruppen aller medizinischen Fachbereiche, an welche spezifische Mindestanforderungen gestellt werden – wie die Verfügbarkeit von Fachärzten und die Bereitschaftszeiten von Notfall- und Intensivstation. Voraussetzung für einen Leistungsauftrag können aber auch das Erfüllen von Mindest-Fallzahlen oder die Einrichtung eines Tumorboards sein, schreibt das Ministerium für Gesellschaft. (wo)