«Zollkontingente sind ineffizient»

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Bern Schweizer Konsumenten zahlen wegen des Grenzschutzes höhere Preise für Gemüse, Früchte und Fleisch. Nun zeigt eine Studie: Davon profitieren neben den Bauern vor allem Gross- und Detailhändler. Es geht dabei um Äpfel und Kartoffeln, Tomaten und Erdbeeren, Rind- und Schweinefleisch. Anhand dieser sechs Produkte hat ein Forscherteam die Zollkontingente untersucht, mit denen die Schweiz den Import regelt. Das Fazit ist wenig schmeichelhaft: Das System erreiche die politischen Ziele zwar teilweise, sei aber «eindeutig ineffizient». Dabei sind die Zollkontingente das wichtigste Instrument des Agrargrenzschutzes. (wo)17