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«Zeit geniessen»

Wir von hier

Die gelernte Detailhandelsangestellte Barbara Brändle aus Alt St. Johann hat bewegte Monate hinter sich. Nun geniesst die 31-jährige Hausfrau und drei­fache Mutter die gemeinsame Zeit als Familie. Andrea Müntener hat mit der tapferen Frau ge­sprochen.

Grüazi Frau Brändle, wie geht es Ihnen?

Mir geht es gut – wieder. Vor eineinhalb Jahren verunglückte mein Mann schwer. Das vergangene Jahr war geprägt mit langen Spital- und Reha-Aufenthalten. Das war eine enorme Belastung für die gesamte Familie. Nach nun dreimonatiger beruflicher Abklärung, welche kürzlich abgeschlossen wurde, wird es sich in Zukunft zeigen, in welche Richtung sein beruflicher Weg gehen wird.

Wie lange wohnen Sie schon im Toggenburg?

Aufgewachsen bin ich ziemlich weit oben am wunderschönen Grabserberg auf einem noch schöneren Bauernhof. Seit zwölf Jahren bin ich im Toggenburg heimisch. Mein Mann ist ein ­Unterwässler und Unterwässler ziehen niemals freiwillig nach Alt St. Johann. Das Leben lehrte uns besser. Wir fanden hier im Dorf eine schöne Wohnung. Aufgrund des Familienzuwachses schauten wir uns nach einem Eigenheim um. Leider gingen die Vorstellungen von meinem Mann und mir unterschiedliche Wege und ich dachte, wir kommen nie auf ­einen gemeinsamen Nenner. Doch im Jahr 2010 fanden wir unser beider Traumhaus. Leider liess unsere finanzielle Lage damals den Kauf nicht zu und das Haus wurde anderweitig veräussert. Vor knapp drei Jahren stand genau dieses besagte Haus erneut zum Verkauf. Da griffen wir zu. Wir haben das über 100-jährige Haus total ausgehöhlt und nach vier Monaten Bauzeit war es bezugsbereit. Was waren wir happy – und sind es noch heute!

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Da die Kinder und ich – ich bin ­zusätzlich noch als Klassenassistentin im Kindergarten und der 1. Klasse tätig – nun Schulferien haben, geniessen wir gemeinsam die Zeit mit Papi.

Sind Sie ein Tüpflischisser??

Ganz ehrlich? Ja. Vor allem was das Putzen und Aufräumen betrifft. Ich bin diesbezüglich wirklich sehr pingelig. Manchmal werden die Kinder deswegen etwas ranzig.

Wo können Sie eine Fünf gerade sein lassen?

In meinem Kleiderschrank! Da sieht es ab und zu aus, das wollen Sie nicht sehen. Aber, es ist schliesslich ganz alleine mein Schrank.

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