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Wo Metall auf Farbe trifft

Monika Schweiter und Claudia Kalt sind in den letzten Vorbereitungen für ihre Ausstellung «Metall trifft Farbe» in der Galerie im Städtli 7 in Werdenberg, die heute abend startet.
Mengia Albertin
Claudia Kalt (links) und Monika Schweiter mit zweier ihrer Werke in der gemeinsamen Ausstellung im Städtli Werdenberg. (Bild: Mengia Albertin)

Claudia Kalt (links) und Monika Schweiter mit zweier ihrer Werke in der gemeinsamen Ausstellung im Städtli Werdenberg. (Bild: Mengia Albertin)

Vor der Vernissage verschönern die beiden engagierten Frauen zwei Räume der Galerie im Städtli Werdenberg mit ihren Stücken. Monika Schweiter stellt Drucke auf altem Grabser Holz aus und Claudia Kalt Deko-Gegenstände aus rostigem Stahlblech und Schwemmholz.

Das Herstellen von Dekomaterial hat für Kalt als Hobby begonnen. Die ursprüngliche Coiffeuse und dreifache Mutter ist immer auf Achse und wollte gerne etwas Neues ausprobieren. «Die ersten Rostherzen mussten Verwandte und Familie im Garten aufstellen», erzählt sie schmunzelnd. Das Geschäft in Weite habe sich weiterentwickelt und heisst nun «Rust and More». Noch immer könne sie sich auf die Unterstützung ihrer Familie verlassen – zum Beispiel beim Suchen von Schwemmholz am Rhein oder Walensee. Heute liefert die selbständige Geschäftsfrau an Private oder Geschäfte. Die Arbeit mit Stahlblech und Holz ist für sie ein toller Ausgleich und macht ihr Spass.

Schweiter ist selbständige Künstlerin aus Grabs. Während ihrer Ausbildung an der Kunstschule Liechtenstein musste sie eine Kuh zeichnen, und dabei sind ihr die Feinheiten des Gesichtes des Tiers aufgefallen. Seither setzt sie Gesichter und Hände in ihren Bildern in Szene, nun aber von Personen. Die Faszination dafür ist in ihren Werken deutlich ersichtlich. Das Gesicht spiegle Ausdrücke und Erlebtes deutlich wieder, dies sei besonders spannend, stellt sie fest. Die ausgestellten Bilder sind die ersten Werke, die mit der speziellen Drucktechnik «Art on Wood» entstanden sind. Dabei werden die Bilder direkt aufs Holz gedruckt. Auf altem Holz entsteht eine lebendige Linienführung und jedes Bild bekommt seinen eigenen Charakter, erklärt sie.

Zwei «kreative Powerfrauen»

Schweiter plante eine Ausstellung Rostiges Eisen und altes Holz passe gut, fand sie. Tatsächlich erscheint beides heimelig und passt gut in die historischen Räume im Städtli. Die beiden Frauen, die nun erstmals gemeinsam ausstellen, verbindet auch neben ihrem künstlerischen Schaffen viel. Kennengelernt haben sie sich vor einiger Zeit im Chor. Sie seien beide Powerfrauen, es müsse immer etwas los sein und das Motto «Entweder ganz oder gar nicht» begleite sie. Sie seien ähnliche Typen: kreativ und ideenstark.

Vernissage heute Freitag von 16 bis 18 Uhr. Öffnungszeiten am Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr.

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