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WMS bildet mit Informatik eine Mischklasse an Kanti

Sargans Wegen geburtenschwacher Jahrgänge suchen zurzeit weniger Jugendliche einen Ausbildungsplatz. So standen zum Beispiel vor kurzem in der Region Werdenberg im südlichen Kantonsteil noch etwas über 90 Lehrstellen zur Auswahl, dagegen waren nur noch gut 20 Schülerinnen und Schüler auf der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstätte. Dies teilt die Kantonsschule Sargans in ihrem Schreiben mit.

Dass weniger Sekschul-Absolventinnen und -Absolventen einen Ausbildungsplatz suchen und sich somit auch weniger Schülerinnen und Schüler für eine KV-Ausbildung entscheiden, hat ebenfalls Auswirkungen auf die Schülerzahlen an der Wirtschaftsmittelschule der Kanti Sargans, welche eine kaufmännische Ausbildung mit Berufsmatura anbietet. So wählten etwas weniger Jugendliche als bisher die WMS mit Schwerpunkt Sprachen. Weil mögliche Schülerinnen und Schüler für die WMI mit Schwerpunkt Informatik sich für die neue Informatikmittelschule (IMS) entschieden haben, wird nun die WMS ab Sommer zusammen mit der IMS in einer Mischklasse geführt.

Wahrscheinlich gibt es bald steigende Zahlen

Da in wenigen Jahren wieder geburtenstarke Jahrgänge die Sekundarschulen verlassen und einen Ausbildungsplatz suchen, ist die Schulleitung der Kantonsschule Sargans zuversichtlich, dass die Schülerzahlen für die kaufmännische Ausbildung über den schulischen Weg bald wieder steigen werden. Die Kantonsschule Sargans verweist in diesem Zusammenhang auf die Vorzüge, die die kaufmännische Ausbildung auf dem schulischen Weg bietet: So erhalten die Absolventen bei erfolgreichem Abschluss nicht nur das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis als Kauffrau/Kaufmann, sondern auch das Berufsmaturitätszeugnis, das den prüfungsfreien Zugang zu einem Weiterstudium an einer Fachhochschule gewährleistet. Dank der breiten Allgemeinbildung, die neben den Wirtschaftsfächern, der Informatik und den Sprachen insbesondere auch Mathematik, Geschichte sowie Geografie oder Technik & Umwelt umfasst, sind die Wirtschaftsmittelschülerinnen und -schüler, so die Einschätzung der Kantonsschule, auch sehr gut auf das Weiterstudium an einer Fachhochschule vorbereitet.

Die beiden Sprachaufenthalte während der Ausbildung an der Wirtschaftsmittelschule stellen eine Besonderheit gegenüber der Ausbildung über eine Lehre dar. Am Ende des ersten Ausbildungsjahres wird Französisch in einem Arbeitseinsatz in der Romandie geübt, am Ende des zweiten Jahres steht ein Englisch-Sprachaufenthalt auf dem Programm, in dessen Rahmen eine Sprachschule in England, den USA oder Kanada besucht wird. Aus beiden Aufenthalten kommen die Schülerinnen und Schüler mit sehr guten Sprachkenntnissen zurück, schreibt die Kanti Sargans. (pd)

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