«Wir wollen das Haus für Generationen öffnen»

Am Freitagabend weihte der Heimleiter des Altersheims Forstegg in Sennwald, Marco Vaccariello, gemeinsam mit an der Umsetzung Beteiligten das kürzlich erstellte «Blatterpärkli» ein. Mit Kinderspielplatz und Grillstelle, die der Bevölkerung zur Verfügung stehen, sollen auch jüngere Generationen angelockt werden.

Corinne Hanselmann
Drucken
Teilen
Heimleiter Marco Vaccariello (fünfter von rechts) weihte am Freitagabend mit Beteiligten das «Blatter-Pärkli» ein. (Bild: Corinne Hanselmann)

Heimleiter Marco Vaccariello (fünfter von rechts) weihte am Freitagabend mit Beteiligten das «Blatter-Pärkli» ein. (Bild: Corinne Hanselmann)

SENNWALD. «Das Altersheim Forstegg soll zum Generationenhaus werden», sagte Heimleiter Marco Vaccariello anlässlich der Einweihungsfeier des «Blatterpärkli» hinter dem Altersheim. Nebst Blumenrabatten, Gehwegen und einem Brunnen gehören auch ein lässiger Kinderspielplatz und eine Grillstelle mit Tischen und Bänken dazu. «Der Park darf und soll von der Bevölkerung genutzt werden und lockt hoffentlich auch jüngere Leute und Kinder an.»

Es bestand Handlungsbedarf

Zugänglich ist der Park über einen Gehweg von der Zivilschutzanlage her. Vor einem Jahr hat Vaccariello die Heimleitung vom pensionierten Hansjürg Hagmann übernommen. Bereits damals wusste er: Beim Biotop hinter dem Altersheim besteht Handlungsbedarf. Es hätte teuer saniert und anschliessend aus Sicherheitsgründen eingezäunt werden müssen, erklärt er. Gemeinsam mit der Gemeinde Sennwald entschied man, den Bereich grundsätzlich umzugestalten und etwas Neues zu schaffen.

Finanzierung aus Legat

Gekostet hat das Pärkli 90 000 Franken. «Finanziert haben wir den Betrag aus einem Legat in der Höhe von einer Million Franken, das der Gemeinde vor elf Jahren von Paula Blatter-Berger gemacht wurde», erklärt Peter Kindler. Bisher habe man dieses für das Altersheim Forstegg zweckgebundene Vermächtnis nicht angerührt, nun sei der Zeitpunkt richtig gewesen.

«Ich bin überzeugt, dass auch Paula Blatter-Berger Freude hätte an diesem Pärkli», so Vaccariello.