«Wir sind die Gesichter der Sellamatt»

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Die beiden neugewählten Vorstandsmitglieder Matthias Rohrbach und Sabine Sartoretti und die im Amt bestätigten Kathrin Hasler, Robert Maurer und Präsident Rätus Stocker (von links). (Bild: Adi Lippuner)

Die beiden neugewählten Vorstandsmitglieder Matthias Rohrbach und Sabine Sartoretti und die im Amt bestätigten Kathrin Hasler, Robert Maurer und Präsident Rätus Stocker (von links). (Bild: Adi Lippuner)

Alt St. Johann Das Berggasthaus Sellamatt hat die Selbstbedienung und den Saal nach 33 Jahren renoviert. Familie Lötscher freut sich, die neuen Räumlichkeiten den Besuchern zu zeigen. Die Bahn fährt bald wieder täglich. Weg vom Kantinenimage. Das ist eines der Merkmale der neu gestalteten Selbstbedienung und des Saals. «Es soll heimelig, gemütlich, hell und echt sein», sagt Christiana Lötscher-Schmucki. Seit Ende 2015 trägt sie zusammen mit ihrem Mann Heinz Schmucki die Verantwortung für das Berggasthaus.

Schon beim Eintreten durch die neue, gläserne Schiebetüre empfängt den Gast ein heimeliges, helles Ambiente. Ein Mast mit vielen gelben Wegweisern weist dem Gast den Weg zu den verschiedenen Räumlichkeiten. Ins Restaurant, auf die Säntisterrasse, an die Rezeption, in den Saal, zur Selbstbedienung oder zum stillen Örtchen. Die Wände und Decken sind mit hellem Holz gekleidet. Auch die Selbstbedienung ist mit viel Liebe zum Detail mit viel Holz gestaltet. Der Saal kann mit Trennwänden in zwei Räume unterteilt werden, und eine Akustikdecke isoliert gegen Schall. Der Hingucker wird erst sichtbar, wenn die Selbstbedienung hinter einer Holzwand verschwindet. Auf den Trennwänden kommen die Churfirsten und weidende Kühe zum Vorschein. Bei genauem Hinschauen sieht man auch das Berggasthaus Sellamatt und die Lukaskapelle. Auch die Wanderwegweiser sind nicht nur Dekoration. «Die Sellamatt ist Ausgangspunkt für Wanderungen ins Churfirstengebiet.» Und der Klangweg sowie der Sagenweg haben ihren Ausgangspunkt auf der Sellamatt.

Das Ehepaar ist bereits die dritte Generation auf der Sellamatt. Die Grossmutter von Christiana Lötscher hat 1953 das Haus gekauft. Anfang der 60er-Jahre hat deren Sohn, Valentin Lötscher, das Berggasthaus übernommen. Im Winter 2005 kam die Tochter von Valentin Lötscher in den elterlichen Betrieb und übernahm immer mehr Verantwortung. Gelernt hat Chris­tiana Lötscher Koch im Restaurant Ochsen, Sidwald. Anschliessend war sie als Jungkoch in verschiedenen Betrieben tätig. Christiana Lötscher absolvierte die Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich. Ihr Mann, Heinz Schmucki aus Ernetschwil, ist Automechaniker und bildete sich zum Automobildiagnostiker weiter. Im Formel-1-Team von Sauber war er Mechaniker, bevor er seiner Ehefrau ins Toggenburg folgte. Die beiden haben zwei Kinder, Severin, fünf Jahre, und Michelle, drei Jahre alt. Heinz Schmucki ist der Frontmann im Betrieb sowie für die Administration verantwortlich und der Mann für alle Fälle, wenn es ums Flicken eines Gerätes geht. Nebst dem Ehepaar Lötscher-Schmucki helfen Vater Valentin Lötscher sowie seine andere Tochter, Magdalena Niederberger, im Betrieb mit. Alle freuen sich auf den 25. Mai. Dann fährt die Bahn wieder täglich. Die Augen der neuen Bergwirtin strahlen beim Betrachten ihres Schmuckstückes.

Christiana Sutter

redaktion@toggenburgmedien.ch

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