«Wir schaffen es!», sagte Merkel

Heini Eggenberger,
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Wir erinnern uns noch an obige Aussage der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Realität sieht leider ganz anders aus. Die Regierungen stehen vor unlösbaren Problemen. Beschlüsse der UNO werden durch Vetos torpediert. Der internationale Terrorismus verursacht ein Klima der Angst und Unsicherheit. Die Erde gleicht einem Taumelbecher.

Was können wir dagegen tun? Wir müssen uns einmal eingestehen, dass wir das Problem unmöglich in den Griff bekommen. Leider findet in vielen Familien im Lande ein Stellungskrieg statt. Die Scheidungsrate mit all seinen Nebenwirkungen ist erschreckend hoch. Haben wir verlernt, den Dialog mit dem Ehepartner zu suchen? Ist die schmerzhafte Trennung der einzige Ausweg? Der Seele unserer Kinder fügen wir dadurch unermessliches Leid zu.

Aus der eigenen Erfahrung weiss ich, dass ein «Es tut mir leid» bei Verfehlungen für die eheliche Beziehung von entscheidend grossem Nutzen ist. Der Mann der Schmerzen, Jesus Christus, hat am Kreuz uns die Vergebungsbereitschaft vorgelebt.

Folgen wir seinem Beispiel, um in der Zelle des Staates, der Familie, ein starkes Zeichen zur Friedensbereitschaft zu setzen.

Heini Eggenberger,

Winngel 18, 9475 Sevelen