«Wir dürfen nicht abgestraft werden»

«Ein Alleingang kann und darf nicht unser Ziel sein – im Interesse der Region». Das sagt Jakob Rhyner, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Wildhaus. Welchen Zeithorizont sehen Sie für eine Einigung mit dem benachbarten Bergbahnunternehmen?

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Jakob Rhyner Verwaltungsratspräsident Bergbahnen Wildhaus AG (Bild: Adi Lippuner)

Jakob Rhyner Verwaltungsratspräsident Bergbahnen Wildhaus AG (Bild: Adi Lippuner)

«Ein Alleingang kann und darf nicht unser Ziel sein – im Interesse der Region». Das sagt Jakob Rhyner, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Wildhaus.

Welchen Zeithorizont sehen Sie für eine Einigung mit dem benachbarten Bergbahnunternehmen?

Während der nächsten Wochen sind Verhandlungen vereinbart, kommunizieren werden wir das Ergebnis am 17. Oktober.

Gibt es einen Plan B?

Das wäre der Alleingang, also separate Karten für die beiden Skigebiete. Das kann und darf aber nicht unser Ziel sein – vor allem auch im Interesse der Region.

Nebst dem Geld der Aktionäre wird es für die Vorwärtsstrategie auch Geld von Bund und Kanton aus der Neuen Regionalpolitik brauchen. Dafür ist eine gemeinsame Strategie unabdingbar. Wie sehen Sie die Weichenstellung der Zukunft?

Fest steht heute: Es braucht – ganz im Gegensatz zu früheren Forderungen – keine Fusion der beiden Gesellschaften. Eine klar geregelte Zusammenarbeit reicht. Sollten wir keine Einigung erzielen, wäre es höchst ungerecht, wenn unsere Gesellschaft, die sich für die Destination Obertoggenburg stark macht, vom Kanton abgestraft würde. (adi)