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WILDHAUS: Sympathie für Dreiklang und Farbe Gelb

Moderne Doppelstöcker, ein Postauto-Cabriolet, aber auch Oldtimer begeisterten das Publikum beim Fest «100 Jahre Postauto Obertoggenburg». Gefeiert wurde sowohl in Wildhaus als auch in Nesslau.
Adi Lippuner
Die Postauto-Musik unter der Leitung von Alois Gmür spielt vor dem Postauto-Cabriolet, Jahrgang 2017, mit 20 Sitzplätzen und dem 80 Sitzplätze bietenden Doppelstöcker Alexander Dennis, Jahrgang 2017. (Bilder: Adi Lippuner)

Die Postauto-Musik unter der Leitung von Alois Gmür spielt vor dem Postauto-Cabriolet, Jahrgang 2017, mit 20 Sitzplätzen und dem 80 Sitzplätze bietenden Doppelstöcker Alexander Dennis, Jahrgang 2017. (Bilder: Adi Lippuner)

Adi Lippuner

redaktion@wundo.ch

Was vor 100 Jahren mit wenigen Postautokursen zwischen Nesslau und Wildhaus begann, wird heute als attraktive Verbindung im Halbstundentakt angeboten. Grund genug für die Verantwortlichen, das Jubiläum, zusammen mit geladenen Gästen und viel Publikum, am Samstag an den beiden Ausgangsorten Wildhaus und Nesslau zu feiern. Zu sehen waren moderne Doppelstöcker, wie sie ab dem Jahr 2019 auch auf der Linie zwischen Nesslau und Buchs zum Einsatz kommen werden. Ein Postauto-Cabriolet – nicht für den Linienverkehr, sondern für Ausflugsfahrten – und der Einsatz von Oldtimern begeisterten das Publikum.

Identifikation mit der Farbe Gelb

Walter Schwizer, seit 2013 Leiter Postauto Ostschweiz, erläuterte, weshalb das beliebte «Tü ta to», also der legendäre Dreiklang, zwischen Nesslau und Buchs nicht mehr zu hören ist. «Der Dreiklang ist den Bergstrecken vorbehalten und die Obertoggenburger Linie gehört nicht mehr dazu», erläuterte Walter Schwizer.

Im Gespräch mit Regierungsrat Bruno Damann und Gemeindepräsident Rolf Züllig ging Walter Schwizer auf die Bedeutung der Postautos ein. Für Bruno Damann stehen 100 Jahre für Stabilität. «Ich bin stolz und dankbar für die 100 Jahre, welche die Postautos bereits im Obertoggenburg verkehren. Als Mediziner vergleiche ich die Strassen mit den Arterien im Körper: Die Postautos sind die weissen und roten Blutkörperchen, welche zur Versorgung der Menschen dienen.» So gesehen müsste eigentlich die Farbe der Postautos gewechselt werden.» Eine spontane Abstimmung auf dem Platz zeigte: Die Farbe Gelb geniesst die Sympathie des Publikums.

Kompensieren, was anderweitig nicht aufgeht

Rolf Züllig zeigte sich im Gespräch mit Walter Schwizer zufrieden mit dem Postauto-Angebot im Obertoggenburg. «Allerdings wünschen wir uns schlankere Anschlüsse – müssen aber feststellen, dass in unserer Gemeinde kompensiert wird, was anderweitig nicht aufgeht.» Damit sprach der Gemeindepräsident von Wildhaus-Alt St. Johann den Fahrplanwechsel im Dezember 2019 an. Ab dann sollen die Wartezeiten in Buchs und Nesslau wesentlich kürzer werden, dafür wird es in Wildhaus eine Pause von zehn Minuten geben.

Die extra für den Festtag zusammengestellte Postauto-Musik unter der Leitung von Alois Gmür aus Nesslau überzeugte mit einem vielseitigen Repertoire. Auch die weiteren Angebote wurden rege genutzt: von der Postauto-Hüpfburg für Kinder über die Möglichkeit, ein Erinnerungsfoto vor historischer Kulisse zu machen, bis hin zu Rund- und Shuttlefahrten.

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