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WILDHAUS: Spiess umgedreht im zweiten Lauf

Den Führenden nach dem ersten Durchgang im Fis-Slalom, respektive in der Wertung U21, war das Wettkampfglück nicht hold. Jene Fahrerinnen in der Lauerposition holten letztlich die Kategoriensiege.
Dem Rücken geht es wieder gut, Lea Sophia Mettler aus Unterwasser misst sich wieder mit der Konkurrenz im Stangenwald. (Bild: Robert Kucera)

Dem Rücken geht es wieder gut, Lea Sophia Mettler aus Unterwasser misst sich wieder mit der Konkurrenz im Stangenwald. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

Am Montag fand das erste von zwei Fis-Rennen der Damen auf der Piste Hoxperen in Wildhaus statt. Vom Dauerregen im ersten Lauf liessen sich die Fahrerinnen nicht aus dem Konzept bringen und hielten mit guten Leistungen die Spannung für den zweiten Durchgang aufrecht. So lagen die ersten neun innerhalb von einer Sekunde. In der Kategorie U21, in Wildhaus fanden mit dem ersten Fis-Rennen auch Schweizer Meisterschaften statt, lagen die ersten fünf innerhalb von 1,5 Sekunden. Nur in der Sparte U18 war die Sache geritzt. Selina Egloff (Lischana Scuol) drang in die Phalanx der U21-Fahrerinnen ein, wurde dort Dritte und siegte überlegen in ihrer Altersklasse.
Dass ein Slalom aus zwei Durchgängen besteht, musste ein Duo schmerzlich erfahren. Die nach dem ersten Lauf führende Nadja Vogel (Escholzmatt) fiel mit neuntbester Zeit im zweiten Lauf auf Platz fünf zurück. Für Zara Maillard aus Verbier, der es ähnlich erging, war das Zurückfallen im Klassement noch ärgerlicher. Denn sie führte das U21-Feld noch an – am Ende bliebt sie ohne Medaille.
Im zweiten Lauf lief alles für Amelie Dupasquier (Broc). Die Leaderin im Swiss Cup war nach dem ersten Lauf noch Zehnte und Vierte in der U21-Wertung. Doch dann drehte sie mit Laufbestzeit auf, Dupasquier holten sich den Titel und Platz drei im Fis-Rennen. Lara Zürcher (Feusisberg) startete mit 0,02 Sekunden Rückstand auf Leaderin Vogel in den zweiten Lauf. Mit drittbester Laufzeit setzte sie sich vor der Konkurrenz durch.

Schmerzfreies Comeback von Lea Sophia Mettler

Als einzige einheimische Fahrerin nahm Lea Sophia Mettler aus Unterwasser am Rennen teil. Mehr noch: Es war ihr erster Wettkampf in diesem Winter. «Es war cool, vor allem, weil es zu Hause war», kommentiert sie ihr Comeback, mit dem sie sich sehr zufrieden zeigte. Rückenprobleme zwangen sie zu einer langen Wettkampfpause, nicht mal trainieren konnte Mettler. «Heute war es aber perfekt. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut gefühlt», freut sich die Obertoggenburgerin. Wie sie weiter sagt, blicke sie nun optimistisch in die Zukunft. «Die Trainings müssen wir so steuern, dass die Überbelastung für den Rücken, der das Hauptproblem war und im Skifahren extrem gross ist, nicht zurück kommt. Das Ziel ist, das Programm so zusammenzustellen, dass der Rücken gestärkt, die Muskeln aber nicht zu sehr beansprucht werden», meint die 18-Jährige weiter.
Doch so weit will sie jetzt noch nicht denken. Sie geniesst es, wieder dabei zu sein und will noch einige Rennen fahren. Die Resultate sind für sie aber nebensächlich. «Jetzt geht es um den Spass und dass ich schmerzfrei fahren kann.»

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