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WILDHAUS: «Musik muss einfach rassig sein»

Bruno Forster organisiert zum fünften Mal das Open Air. Im Interview äussert er sich über seine Beweggründe, seine Arbeit und darüber, was das Publikum am 7. und 8. Juli erwarten darf.
Beatrice Bollhalder
Bruno Forster machte bis anhin nur gute Erfahrungen mit den Stars und Persönlichkeiten in der Musikszene. (Bild: Beatrice Bollhalder)

Bruno Forster machte bis anhin nur gute Erfahrungen mit den Stars und Persönlichkeiten in der Musikszene. (Bild: Beatrice Bollhalder)

Beatrice Bollhalder

redaktion@wundo.ch

Herr Forster, was hat Sie damals dazu bewogen, einen solchen Grossanlass an die Hand zu nehmen?

Ich habe vorher zusammen mit Köbi Bleiker jahrelang die Bar-Pub-Festivals organisiert. Als wir damit aufhörten, suchte ich eine neue Herausforderung.

Welche Musik hören Sie persönlich? Schlagermusik?

Für mich muss Musik einfach ­rassig sein, das ist wichtig. Und sie muss Stimmung bringen, das Publikum mitreissen.

Sie haben einige Stars ­persönlich kennen gelernt. Wie sind Ihre Erfahrungen?

Sehr gut. Wer einmal in Wildhaus auf der Open-Air-Bühne gestanden hat, möchte immer wieder kommen. Laufend erhalte ich entsprechende Anfragen. Die Künstler loben nicht nur die Traumkulisse, sondern auch die Organisation. Und natürlich das Publikum, das in diesem fast familiären Rahmen ganz besonders auf die Rechnung kommt und entsprechend mitfeiert.

Geplant war eigentlich ein dreitägiger Anlass. Warum sind es jetzt nur zwei Tage?

Wir haben alles versucht, einen Künstler zu finden, der an einem Donnerstagabend genügend Publikum nach Wildhaus locken könnte. Jene, die das schaffen würden, sind aber schlicht zu ­teuer. Uns schwebt vor, am Donnerstag dem jüngeren Publikum etwas zu bieten.

Wird das Open Air im ­kommenden Jahr wieder an drei Tagen stattfinden?

Ja, das ist geplant. Aber auch für 2018 haben wir noch niemanden für den Donnerstag gefunden. Doch wir sind zuversichtlich.

Worauf freuen Sie sich am meisten?

Nebst den Hits von Abba werden auch jene der Zillertaler Schürzenjäger an Freitagabend gespielt. Marc Pircher hat vier weitere ­Musikanten aus dem Zillertal um sich versammelt und bringt an diesem Abend mit «Rebellion im Zillertal» die grössten Hits der ­legendären Österreicher erneut auf die Bühne. In Wildhaus fin­det in diesem Jahr das einzige Konzert dieser Band statt. Da­rauf darf man wirklich gespannt sein.

Wählen Sie die Interpreten jeweils selber aus? Worauf achten Sie dabei?

Ja. Mir ist wichtig, dass für jede Generation etwas dabei ist. Ausserdem suchen wir uns Publikumsmagnete aus, geben aber auch weniger bekannten Künstlern eine Chance, in Wildhaus aufzutreten.

Wie viele Besucher erwarten Sie?

Bisher waren es gegen die 6000 Besucher, die nach Wildhaus ­kamen. Ich hoffe aber natürlich, dass sich die Besucherzahl noch steigern lässt. Der Vorverkauf läuft ungefähr gleich wie in den vergan­genen Jahren. Es gibt also immer noch Tickets.

Bevor die Unterhaltung losgehen kann, gibt es noch viel zu tun. Mit wie vielen Arbeitsstunden rechnen Sie jeweils im Vorfeld?

Während rund einer Woche wird die ganze Infrastruktur, die übrigens von Besuchern und Künstlern gleichermassen gelobt wird, aufgebaut. Dafür stehen täglich 30 bis 50 Leute während neun Stunden im Einsatz. Während des Festes sind es dann ungefähr 100 freiwillige Helfer, die dafür sorgen, dass alles rund läuft. Während des ganzen Jahres leiste ich ein paar tausend Arbeits­stunden, bis alles organisiert und geregelt ist.

Was gibt es Neues?

In diesem Jahr gibt es eine Cüplibar und einen Schmuckstand. Zwei grössere LED-Wände sorgen dafür, dass die Künstler näher zum Publikum rücken. Die VIP-Lounge wird aufgeteilt. Bei einem Teil davon haben Firmen die Möglichkeit, Tickets für sich und ihre Kunden zu sichern und diesen dort einen unvergesslichen Abend zu bescheren.

Wie steht es mit Sponsoren?

Das Geld sitzt nicht mehr so ­locker. Wir haben aber mit der St. Galler Kantonalbank, den Wildhauser Bergbahnen und der Brauerei Schützengarten verlässliche Sponsoren. Neue Sponsoren sind herzlich willkommen.

Ist es für Ihren Event ein Nachteil, dass es immer mehr solche Open Airs gibt?

Es sind nicht nur die Open Airs, die unserem Anlass Konkurrenz machen. Bei bald jedem Vereinsfest versucht man mit Schlagern das Publikum anzuziehen. Die Konkurrenz wird immer grösser. Die Zuschauer haben inzwischen eine riesige Auswahl an Unterhaltung.

Haben Sie schon Pläne fürs kommende Jahr?

Ja, das Programm steht, und es wird am Montag, 10. Juli, bekannt gegeben. Nur wer am Donnerstag auftritt, ist noch nicht bekannt.

Warum sollte man beim Open Air in Wildhaus dabei sein?

Dieses einzigartige, attraktive Open Air findet in der Nähe statt. Es kann auch bei wettermässig nicht optimalen Bedingungen ohne Einbusse besucht werden, denn es findet auf festem Boden statt. Das Open Air ist mehr als ein Erlebnis und findet in fast ­familiärem Rahmen statt. Die Stimmung ist allein schon wegen der speziellen Aussicht unvergleichlich. Die moderaten Preise für Essen und Getränke sowie die grosse Auswahl diesbezüglich lassen keine Wünsche offen. Neu gibt es nach Konzertschluss eine Partymeile im Festzelt. Die Party­helden werden die Gäste bis in die frühen Morgenstunden unterhalten. Wer früher das Festgelände verlässt, wird diesmal nicht im Dunkeln tappen, denn die Beleuchtung wurde verbessert.

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