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WILDHAUS: Familienfest mit einigen Neuerungen

Zum bereits sechsten Mal wurde am vergangenen Samstag die Peekaboo-Party durchgeführt. Neu unter der Organisation des Sportvereins Wildhaus-Alt St. Johann.
Silvia Bollhalder
In Vierergruppen mass man sich in verschiedenen lustigen Disziplinen. (Bilder: Silvia Bollhalder)

In Vierergruppen mass man sich in verschiedenen lustigen Disziplinen. (Bilder: Silvia Bollhalder)

Silvia Bollhalder

redaktion@wundo.ch

Seit dem Startschuss im 2012 folgen zahlreiche Familien Jahr für Jahr der Einladung des Unter­wasser Action Club (UWAC) und geniessen ein paar fröhliche Stunden am Kuckucksfest. In diesem Jahr gelang es dem UWAC leider nicht, ein Organisations­komitee zusammenzustellen. Das beliebte Familienfest einfach aufzugeben, war aber keine Option. Schliesslich konnte man in der Vergangenheit immer gute Er­folge verbuchen und vor allem zahlreiche Kinderaugen zum Strahlen bringen. Voller Hoffnung wandte man sich an den Sportverein Wildhaus-Alt St. Johann (SV WH/ASJ). Die Turner formten ein neues Komitee und stellten innert kurzer Zeit das Programm für das diesjährige Kuckucksfest zusammen, wobei sie vom UWAC tatkräftig unterstützt wurden.

Neu feierte man in diesem Jahr in und um das Curling­zentrum in Wildhaus, nicht mehr auf dem Dorfplatz in Unterwasser. Dies aus praktischen Gründen: Hätte Petrus nicht mitgespielt, hätte man die Festlichkeiten ins Innere verlegen können. Glücklicherweise war das nicht nötig, das Wetter zeigte sich von seiner ­besten Seite.

Ebenfalls anders als in den vergangenen Jahren fand das ­Familienfest nur an einem Tag statt. Zuvor hatte man jeweils Freitagabend zu feiern begonnen und erst am Sonntag gegen Abend aufgehört. Wie OK-Präsidentin Vivien Stump erklärte, wolle das junge Komitee erst mal klein anfangen, steigern könne man sich bei entsprechendem Erfolg ja immer noch. Sie zeigte sich sehr zufrieden ob der zahlreichen Teilnehmer und den vielen Besuchern, so steht der Weiterführung wohl nichts mehr im Wege.

Lustige Disziplinen in Viererteams

Wie in der Vergangenheit mass man sich in verschiedenen lustigen Disziplinen wie Harassen­laufen oder Hufeisenwerfen – geeignet für Jung und Alt. Neuerdings wurden diese in Viererteams absolviert. Beim traditionellen Trettraktorrennen zeigten die Kleinsten Schnelligkeit und Geschick. Zahlreiche Interessierte nahmen am Tanzworkshop teil und zeigten das Erlernte dann auf der grossen Bühne. Weniger ambitionierte Besucher vergnügten sich im Gumpizelt, liessen sich mit Henna-Tattoos, Schminke oder auch Haarbändeli verschönern oder verköstigten sich an der ­Teenie-Time-Bar der Mädchenriege.

Mit den wenigen Neuerungen blieb man dem ursprünglichen Gedanken treu, ein besonderes Fest für den Nachwuchs zu organisieren, den Kindern ein paar unbeschwerte Stunden zu ermöglichen und sie dabei zu sportlicher Betätigung zu animieren. Vielleicht wird dabei bei dem ­einen oder anderen auch das Interesse geweckt, im Sportverein aktiv zu werden, dieser verzeichnet nämlich schwindende Mitgliederzahlen.

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