WILDHAUS: Es gab viel Schnee und wenig Sonnentage

Die Bergbahnen Wildhaus blicken auf einen schneereichen Winter zurück. Der Dezember war erfreulich, der Januar stürmisch, der Februar durchschnittlich, der März eher düster.

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Das Übungsgelände im Wildhauser Oberdorf war im Winter 2017/18 stets gut frequentiert. (Bild: PD)

Das Übungsgelände im Wildhauser Oberdorf war im Winter 2017/18 stets gut frequentiert. (Bild: PD)

Am Ostermontag ging in Wildhaus die Wintersaison zu Ende. «Es war ein Winter, der seinen Namen mehr als nur verdient hat –schneereich vom Anfang bis zum Ende. Bei den Gästen kam nie die Frage auf, ob denn genug Schnee liegen würde», schreibt die Bergbahnen Wildhaus AG.

In Wildhaus gab es rund sieben Prozent mehr Gästeeintritte als im Vorjahr. Dass es finanziell keinen Spitzenwinter geben wird, daran sind die Januarstürme und das oftmals schlechte Wetter schuld. Es fehlten während der ganzen Saison stabile Schönwetterphasen und an den Wochenenden war es vielfach neblig oder es gab Niederschlag. Nichtsdestotrotz, der perfekt frühe Saisonstart am 2. Dezember 2017 und das grandiose Finale am Ostermontag, mit viel Sonne und über 1 000 Besuchern auf der Sonnenterrasse des Berggasthauses Oberdorf, lässt Gäste und Bergbahnbetreiber die Wintersaison in bester Erinnerung behalten.

Hervorragender Dezember

Der Dezember zeigte sich von seiner besten Seite: ein früher Start und eine sehr gute Auslastung während der wichtigen Weihnachts- und Neujahrstage. Der Januar ging dann sozusagen im Sturm unter. Orkan «Burglind» fegte mit über 200 Stundenkilometer über die Berge. Es folgten die Stürme «Evi» und «Friederike», an einen Normalbetrieb war nicht zu denken. Viel zusätzlicher Aufwand im Gelände und Umsatzeinbussen waren die Folge. Der zeitweise sehr kalte Februar verlief umsatzmässig exakt im Rahmen der Erwartungen. Der wettermässig eher düstere März zeigte sich zum Ende hin von seiner versöhnlichen Seite. Insgesamt ergibt das eine gute Saison im Durchschnitt des langjährigen Vergleichs. Der Verkehrsumsatz liegt deutlich über dem Vorjahr und der Umsatz der Gastronomie ebenfalls leicht über dem Vorjahr. Sowohl beim Gastronomieumsatz als auch bei der Anzahl der Übernachtungen in den eigenen Betrieben zeigt die Tendenz leicht nach oben.

Es scheint so, dass die Talsohle bei den Übernachtungen im Toggenburg durchschritten ist, schreibt die Bergbahnen Wildhaus AG. Dank dem stärkeren Euro ist die Preisdifferenz zum Ausland kleiner geworden und das Toggenburg kann auch wieder vermehrt ausländische Gäste, vor allem aus Deutschland, begrüssen. Die sieben Anlagen der Bergbahnen Wildhaus AG wurden gut frequentiert. Im Vorjahresvergleich resultierte ein erfreuliches Plus von acht Prozent bei den Fahrten. (pd)