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WILDHAUS: Eine Auszeit für den Papst

Für die 40. Spielsaison der Puppenbühne haben die Verantwortlichen «Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde» ausgesucht. Einmal mehr stellt man sich den Herausforderungen rund um die «langen Fäden».
Adi Lippuner
Szene aus dem Spiel der Wildhauser Puppenbühne. «Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde». (Bild: Adi Lippuner)

Szene aus dem Spiel der Wildhauser Puppenbühne. «Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde». (Bild: Adi Lippuner)

Adi Lippuner

redaktion@wundo.ch

Eigentlich ist es eine Entführung, welche Papst Albert IV. erfährt, doch im gastfreundlichen Haus des Taxifahrers Sam Leibowitz und seiner Ehefrau Sara fühlt sich der Pontifex sichtlich wohl. Sogar Kartoffeln schälen wird als willkommene Beschäftigung geschätzt, denn statt Hektik und einen vollen Terminkalender zu haben, geniesst der Papst die Ruhe.

Die Komödie in zwei Akten wurde vom Brasilianer João ­Bethencourt geschrieben und ­ gilt als Klassiker unter den anspruchsvollen Lustspielen. Für die Akteure des Wildhauser Puppentheaters ist es eine Reprise, «die sich bestens für die 40. Spielsaison eignet», so Regisseur Stefan Litscher. «Wir können auf bestehende Tonaufnahmen zurückgreifen, die Puppen sind vorhanden, und so gilt es, mit den teilweise neuen Spielerinnen die Kunst des Spiels an den langen Fäden zu üben», war bei einem Probenbesuch zu erfahren.

Letzte Spielsaison für Stefan und Irmgard Litscher

Wie bereits angekündigt, will das Ehepaar Litscher nach Abschluss der laufenden Spielsaison kürzertreten. «Während 40 Jahren konnten wir im Winter nie verreisen, und das soll sich nun nach der Pensionierung ändern», sind sich die Beiden einig. Deshalb sei es auch seine letzte Regieaufgabe bei der Puppenbühne, sagt Stefan Litscher. Er werde aber, falls gewünscht, weiterhin bei den Vorbereitungen und bei den Tonaufnahmen helfen.

Premiere des aktuellen Stückes wird am Donnerstag, 28. Dezember, um 20 Uhr im Rietlistall sein. Die grösste Herausforderung für die Spielerinnen Heidi Himmelberger, Irmgard Litscher, Barbara Rhyner, Alice Schwendener, Vreni Tobler und Claudia Vetsch ist es, die sieben Marionetten immer am richtigen Platz zu halten. «Keine einfache Aufgabe, denn die Frauen stehen auf einem kleinen Podest über der Bühne und müssen, entsprechend des Spielverlaufs, die Puppen weiter geben und dabei immer dafür sorgen, dass diese den Bodenkontakt nicht verlieren und beim Sprechen Richtung Publikum schauen.

Erarbeitung des Stücks auf gutem Weg

Zwei Wochen vor der Premiere ist Stefan Litscher mit den Leistungen der Spielerinnen zufrieden. «Es gibt da und dort noch Feinheiten zu korrigieren, aber das gehört dazu.» Grundsätzlich sei die Erarbeitung des Stücks auf gutem Weg, und die anspruchsvolle Szene, wenn Irving Leibowitz vom Angriff des Befreiungskommandos berichtet und sich alle Marionetten auf der Bühne befinden, klappe schon sehr gut.

Zum Stück gehört auch, dass der Kidnapper sein Ziel, einen Weltfriedenstag auszurufen, erreicht. Im Laufe zeigt sich, dass der Papst zu einem begeisterten Anhänger dieser Idee wird. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Nach der Premiere vom 28. Dezember wird jeweils ab 4. Januar 2018 am Donnerstagabend gespielt. Zusätzliche Aufführungen sind an den Samstagen, 13. Januar und 17. März, immer um 20.15 Uhr im Wildhauser Rietlistall. Vorverkauf über Toggenburg Tourismus. Für die Kinder wird dieses Jahr «Aladdin und die Wunderlampe» gespielt, Premiere ist am Freitag, 29. Dezember, um 14 Uhr, weitere Aufführungen dann jeweils mittwochs ab 3. Januar bis 21. März.

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