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WILDHAUS: Ein Entscheid für die Zukunft

Kürzlich fand im Hotel Hirschen die 35. DV von Loipen Schweiz statt. Dabei gab es mehrere wichtige Beschlüsse. Als bestens bewährte Gastgeberin trat dabei die Loipenorganisation Alt St. Johann auf.
Auch die Produzenten nutzten die Gelegenheit zur Präsentation in Wildhaus. (Bild: PD)

Auch die Produzenten nutzten die Gelegenheit zur Präsentation in Wildhaus. (Bild: PD)

Über 120 Verantwortliche aus insgesamt 55 Loipenorganisationen folgten der Einladung des Dachverbandes Loipen Schweiz. Die Hauptaufgaben von Loipen Schweiz sind die Produktion und der Verkauf des Schweizer Langlaufpasses, der in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gültig ist, eine ­einheitliche Signalisation auf ­allen Loipen der Schweiz, finanzielle Unterstützung von finanzschwächeren Loipenorganisationen und das Aufgleisen und Um­setzten diverser Projekte rund um das Thema Langlauf. Ebenfalls ein wichtiger Teil ist die Nachwuchsförderung. So fliessen Jährlich rund 4500 Franken in diverse Jugend-Langlaufprojekte.

Der Verband Loipen Schweiz besteht aus fünf Vorstands­mitgliedern, einer Geschäftsstelle und 113 Loipenorganisationen. In ihren Ausführungen erklärte die Präsidentin Mariette Brunner, dass erfreulicherweise der Vertrag mit Hauptsponsor Helvetia um zwei weitere Jahre verlängert werden konnte, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Geschäftsstabschluss fiel positiv aus und so konnten einige Rückstellungen für anstehende Geschäfte getätigt werden.

Technische Hilfsmittel sind nicht mehr wegzudenken

Eine grosse Herausforderung für die Loipenbetreiber ist, dass die Winter immer kürzer werden, er wähnte die Präsidentin Mariette Brunner in ihrem Jahresbericht. Gerade einmal der Januar konnte als «Winter in der ganzen Schweiz» verbucht werden. Daher ist das Thema «Technischer Schnee» auch auf den Loipen längst nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Loipenorganisationen setzten auf diese Präparation. In Wildhaus waren zudem Vertreter von Swiss-­Ski, der Firmen Kässbohrer, Prinoth Schweiz AG und Techno Alpin anwesend. Auf dem Hotelparkplatz konnten somit nebst zwei Pistenfahrzeugen auch eine Schneekanone begutachtet werden. Zehn Gebiete durften einen Infrastruktur-Beitrag in Empfang nehmen und so mit Hilfe von ­Loipen Schweiz ihre Infrastruktur zu Gunsten der Gäste ver­bessern.

Digitalisierung macht auch vor Langlauf nicht halt

Weiter gab es auch eine weg­weisende Entscheidung. An der Delegiertenversammlung wurde eine neue App vorgestellt, welche es ermöglicht, den Schweizer Langlaufpass digital auf dem Smartphone zu kaufen und bei einer Kontrolle vorzuweisen. Es waren zwei Referenten anwesend, welche die Vorzüge, aber auch die Nachteile der Digitalisierung aufzeigten. Nach einer intensiven Diskussion gaben die Delegierten grünes Licht für eine Langlaufpass-App.

Alt St. Johann-Wildhaus hat sich bei den Delegierten als guter Gastgeber präsentiert. Sicher auch dank der überzeugend vorgetragenen Begrüssungsrede des Gemeindepräsidenten von Wildhaus-Alt St. Johann, Rolf Züllig, die zwischendurch für allgemeines Schmunzeln sorgte. (pd)

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