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WILDHAUS: Die Initianten können in die Pedale treten

Die Frist für Einsprachen gegen das Baugesuch für einen Pumptrack ist ­unbenutzt abgelaufen. Und auch die Finanzierung ist auf gutem Weg.
Martin Knoepfel
Der Pumptrack wird überhöhte Kurven, Bodenwellen und einen Asphaltbelag erhalten. (Bild: Jacob Gibbins)

Der Pumptrack wird überhöhte Kurven, Bodenwellen und einen Asphaltbelag erhalten. (Bild: Jacob Gibbins)

«Jabadabaduuu, die Einsprachefrist ist abgelaufen, und niemand hat interveniert.» So jubelten die Initianten des in Wildhaus geplanten Pumptracks auf Facebook. Die Initianten sind Denise Steiner und Roger Fuchs von der Velo-Metzg, Unterwasser, sowie der Theaterbetreiber Martin ­Sailer. «Ich bin riesig froh, dass das Baugesuch reibungslos durchgegangen ist», sagt Roger Fuchs von der Velo-Metzg. Er führt das auf den Umstand zurück, dass die Initianten die Anwohner früh informiert haben. Es seien keine Einsprachen eingegangen, bestätigt Bruno Egloff, Chef des Bauamts der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann. Eine Baubewilligung sei ein Jahr gültig, könne mit guten Gründen aber verlängert werden, sagt er.

Spenden von mehr als 150 000 Franken

Nun hängt die Realisierung am Geld. Mittlerweile sind Spenden von rund 150 000 Franken zusammengekommen. Das kann man dem Spendenbarometer im Internetauftritt der Initianten entnehmen.

Grösster Spender ist die Kantonalbank, die aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums Projekte im ganzen Kanton unterstützt, darunter den Pumptrack. Benötigt werden insgesamt 230 000 Franken. Die Gemeinde offeriert rund 1300 Quadratmeter Land neben der Eishalle in Wildhaus.

Roger Fuchs hat keine Be­denken, das für die Realisierung noch fehlende Geld auftreiben zu können. «Wir versuchen, das Projekt mit Spenden der Menschen zwischen Buchs und Lichtensteig zu finanzieren. Zahlreiche Toggenburgerinnen und Toggenburger haben uns einen Beitrag zugesagt. Wir haben auch von tal­abwärts viele Spenden bekommen», sagt er. Wildhaus-Alt St. Johann sprach laut den Gemeindemitteilungen einen Beitrag in der Höhe von 40 000 Franken, der laut Roger Fuchs noch nicht im Spendenbarometer enthalten ist.

Der Pumptrack erhält einen Asphaltbelag, sodass man ihn nicht nur mit Velos, sondern etwa auch mit Inlineskates, Rollbrettern oder Kickboards benutzen kann. Eine Beleuchtung gibt es hingegen nicht. Projektiert wird der Pumptrack durch die Bündner Firma Velosolutions, die unter anderem auf solche Anlagen spezialisiert ist. Die Anlagen würden BfU-konform konzipiert, schreibt die Firma in ihrem Internet­auftritt.

Martin Knoepfel

martin.knoepfel

@toggenburgmedien.ch

www.pumptrack-toggenburg.ch

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