WILDHAUS: Bergbahnen Wildhaus machen Gewinn

Bei einem Umsatz von 6,43 Millionen Franken resultiert bei den Bergbahnen Wildhaus AG ein Gewinn von 104 000 Franken für das Geschäftsjahr 2016/17.

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Mit einem Gewinn von etwas über 100 000 Franken liege man im normalen Rahmen, sagt Urs Gantenbein, Geschäftsführer der Bergbahnen Wildhaus AG. Der letztjährige Verlust sei die Ausnahme gewesen. Der Wermutstropfen: Der Gewinn wurde vor allem dank eines konsequenten Kostenmanagements erreicht. Der Umsatz blieb mit 6,43 Millionen Franken im tiefen Bereich des letzten Jahres. Das vergangene Geschäftsjahr zeichnete sich durch einen anspruchsvollen Winter und ein positives Sommergeschäft aus, wie es in der Medienmitteilung heisst.

Erfolgreiche Eventreihe im Sommer

Im Sommer konnte eine merkliche Umsatzsteigerung erzielt werden. Dies dank der erfolgreichen Reihe an Events, die durch die Bergbahnen Wildhaus organisiert wurden. Den Winter allerdings bezeichnet Urs Gantenbein als schwierig. «Mindestens so wichtig wie die Angebote ist das Wetter», sagt er. «Und das Wetter hatte im vergangenen Winter ein schlechtes Timing.» Denn einmal mehr gab es zu den Feiertagen keinen Naturschnee. Dank technischer Beschneiung konnte der Schneesportbetrieb über Weihnachten/Neujahr gesichert werden, was einmal mehr die Bedeutung von Beschneiungsanlagen für den Geschäftserfolg zeige, heisst es weiter. «Das Weihnachtsgeschäft fehlt der ganzen Branche», so Gantenbein. Nach einigen sehr guten Winterwochen kam auch der Frühling mitte März sehr früh.

Ein Drittel zum Ergebnis trägt die Gastronomie bei. Das Spartenergebnis von knapp 370 000 Franken bedeutet eine Steigerung von über 50 Prozent. Vor allem in diesem Bereich konnten Kosten eingespart werden, indem ein Mitglied der Geschäftsleitung nach dessen Kündigung nicht ersetzt wurde. «Die anderen Einsparungen waren betrieblicher und nicht personeller Natur», so Gantenbein. (kru)