Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

WILDHAUS-ALT ST. JOHANN: «Zusammenarbeit funktioniert»

Seit Anfang Jahr arbeiten die Feuerwehren Wildhaus-Alt St. Johann, Nesslau und ­Ebnat-Kappel enger zusammen. Der Wildhauser Kommandant Markus Wenk zieht ein positives Fazit.
Alexandra Gächter
Die Feuerwehren der Region bemühen sich um Nachwuchs. Um die Sicherheit zu gewährleisten, arbeiten sie teilweise mit anderen Feuerwehren zusammen. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Die Feuerwehren der Region bemühen sich um Nachwuchs. Um die Sicherheit zu gewährleisten, arbeiten sie teilweise mit anderen Feuerwehren zusammen. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Alexandra Gächter

alexandra.gaechter@wundo.ch

Wenn’s brennt, hilft die Feuerwehr, bei Hochwasser auch und bei gewissen Unfällen ebenfalls. Nun muss die Feuerwehr sich ­selber helfen. Ältere Feuerwehrangehörige scheiden aus dem Dienst, jüngere kommen nicht mehr so viele nach und die Bevölkerungsdichte nimmt zu. 45 Feuerwehrmänner und drei Feuerwehrfrauen zählt die Feuerwehr Wildhaus-Alt St. Johann. «Das ist Mittelmass», sagt Kommandant Markus Wenk. Es genüge für den Ernstfall, zusätzliche Personen seien aber sehr willkommen. «Wir haben ein bisschen das Problem, Nachwuchs zu finden. Vermutlich wollen sich die Jungen nicht mehr binden», fügt Wenk an.

Zudem arbeiten immer mehr ausserhalb der Gemeinde. Dies sei aber kein Grund, der Feuerwehr fern zu bleiben. Doch wenn unter der Woche sich ein Notfall ereignet, können diese Feuerwehrmänner nicht innert nütz­licher Frist vor Ort sei. «Wir bieten in der Regel pro Einsatz 25 bis 30 Personen auf, wovon durchschnittlich 15 bis 20 Per­sonen kommen können», so Wenk.

30-Prozent-Stelle für die Administration

Die Feuerwehren Wildhaus und Alt St. Johann haben sich schon vor der Gemeindefusion zusammengeschlossen. Seit Anfang dieses Jahres arbeitet die Feuerwehr Wildhaus-Alt St. Johann zusätzlich enger mit den Feuerwehren Nesslau und Ebnat-Kappel zusammen. «Wir haben eine zentrale Bürostelle in Ebnat-Kappel geschaffen», so Wenk. Die Stelleninhaberin arbeitet zu ungefähr 30 Prozent, wobei sich das Arbeitspensum erst noch einpendeln müsse. Ihre Aufgaben beinhalten vor allem das Soldwesen und das Kursaufgebot. Somit werden die Kommandanten mit dem Papierkrieg entlastet. «Diese admini­strative Zusammenarbeit funktioniert gut», sagt Wenk.

Einsatzleiter entscheidet, ob Hilfe benötigt wird

Im Weiteren arbeitet die Feuerwehr Wildhaus-Alt St. Johann wie bisher bei grösseren Ereignissen mit den umliegenden Feuer­wehren zusammen. Ist ein grösserer Brand im Gange, entscheidet der Einsatzleiter, ob die ört­liche Feuerwehr Hilfe von auswärts benötigt. So half die Feuerwehr Gams vor ein paar Jahren den Toggenburgern, als ein Wild­hauser Wohnhaus in der Nähe einer Sägerei brannte. Umgekehrt half die Feuerwehr Wildhaus-Alt St. Johann vor mehreren Jahren beim Städtlibrand von Lichtensteig. «Solche Ereignisse kommen glücklicherweise nur selten vor. Schön ist, dass auch hier die Zusammenarbeit einwandfrei funktioniert», so Wenk.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.