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WILDHAUS-ALT ST. JOHANN: Langfristiges Anliegen umsetzen

Die Offenlegung des Chuchitobelbachs wird ab dieser Woche realisiert. Damit kann die Gemeinde ein Anliegen umsetzen, welches schon seit längerer Zeit auf die Realisierung wartet.
Adi Lippuner
Blick auf das Gelände mit den Vorbereitungsarbeiten für die Bachoffenlegung zwischen Schönenbodenstrasse und Hof. (Bild: Adi Lippuner)

Blick auf das Gelände mit den Vorbereitungsarbeiten für die Bachoffenlegung zwischen Schönenbodenstrasse und Hof. (Bild: Adi Lippuner)

Adi Lippuner

redaktion@toggenburgmedien.ch

Zwischen den Häusern an der Schönenbodenstrasse und dem Hof, östlich des Chuchitobel-Parkplatzes, ist ein Gewässer in Röhren gezwängt. Der Bach führt, wie anlässlich der Information für Anwohner am Freitagnachmittag zu erfahren war, während der Hälfte des Jahres kein Wasser. Bei Starkregen oder einem Gewitter schaut die Situation anders aus. Genau dieses Thema erläuterte Gemeindepräsident Rolf Züllig den Anwesenden: «Naturgefahren haben für jede Gemeinde eine enorm wichtige Bedeutung, und in den letzten Jahren wurden diese auch analysiert.» Es gehe darum, sich der Gefahren bewusst zu werden und bei Arbeiten entsprechend zu handeln.

Von Abwasserleitung bis Fernwärme

Weil der Chuchitobelbach nicht einfach nur ein Bach ist, sondern auch das Flächenwasser des Parkplatzes und der Strasse aufnimmt, werden die Anwohner von einem Perimeterbeitrag verschont. Die Gesamtkosten von 280 000 Franken teilen sich der Kanton und die Gemeinde. Allerdings mit dem klaren Auftrag, dass der Bach offengelegt wird, wie dies die heutige Gesetz­gebung vorschreibt. «Für die ­Anwohner ist dies eine günstige Konstellation, denn sie haben keine Kosten, und zusätzlich werden die Leitungen auf einem Plan festgehalten,» so Rolf Züllig.

Auf einer Gesamtlänge von 100 Metern warten zahlreiche Herausforderungen auf das ausführende Unternehmen. Wie Stefan Gianferrari vom Ingenieur- und Geometerbüro FKL & Partner AG, Grabs, ausführte, queren zahlreiche Leitungen das in Röhren geführte Gewässer. «Abwasserleitungen, Glasfaserkabel, Stromversorgung, die Leitung der Swisscom, Meteorwasser, Frischwasser und Fernwärme sind auf kleinstem Raum vorhanden und müssen in die Planung mit einbezogen, teilweise verlegt und gemäss den heutigen Standards vermessen werden.»

Bruno Egloff, Leiter der Bauverwaltung Wildhaus-Alt St. Johann, wies darauf hin, dass es sich bei diesem Projekt um ein langfristiges Anliegen handelt. «Bei Aussprachen mit den Verantwortlichen des Kantons haben wir mit der Abteilung Wasserbau eine für uns gute Lösung ge­funden. Wir können das Projekt splitten, denn ursprünglich wurde die Offenlegung des Bachs auch im Bereich des Parkplatzes Chuchitobel verlangt.»

Gemäss Stefan Gianferrari werden die Vorbereitungen sofort in Angriff genommen und die Arbeiten für die Offenlegung nach Ostern in mehreren Etappen bis gegen Ende Juni ausgeführt. Es werde ein Bachlauf mit 1,8 Metern Tiefe und einer Breite von einem Meter erstellt. Dank des Bachbordes gebe es ins­gesamt 1,5 Meter, was auch bei einem starken Gewitter ausreichend sein sollte, um das Wasser ableiten zu können. Den Anwohnern wurde mitgeteilt, dass jede Etappe in sich abgeschlossen werde. «Wünsche bezüglich Bachbordverbauung können deshalb nicht im Nachhinein, sondern müssen vor Baubeginn der jeweiligen Etappe durch die Anwohner eingebracht werden», so der verantwortliche Ingenieur.

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