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WIGA: Jung und Alt – und erfolgreich?

Nach drei Referaten zum Thema Generationen diskutierten vier Gesprächspartner verschiedener Generationen unter der Leitung von Jeanette Mösli. Verschiedene Sichtweisen und Lebenssituationen wurden diskutiert.
Die Podiumsteilnehmer erzählten aus ihren eigenen Erfahrungen, wie sie die Unterschiede der Generationen erlebten. (Bild: Heidy Beyeler)

Die Podiumsteilnehmer erzählten aus ihren eigenen Erfahrungen, wie sie die Unterschiede der Generationen erlebten. (Bild: Heidy Beyeler)

Als jüngster Teilnehmer sass Christoph Dürr, erfolgreicher Sportschütze und Student, auf der Bühne. Regula Hardegger lebt in Buchs, arbeitet in Zürich auf dem Migrationsamt und ist Familienfrau und Mutter. Weitere Podiumsteilnehmer waren Heiner Graf, Berater von Start-up-Unternehmen, und Pflegefachfrau Ingrid Stocker, die in verschiedenen Teams mit Leuten aus unterschiedlichen Generationen arbeitete.

«Geld und Zeit ist fast nicht mehr zu finden»

Jeanette Mösli wandte sich zuerst an den Jüngsten aus der Runde, an Christoph Dürr. Er ist als Spitzensportler dankbar, dass er von der älteren Generation unterstützt wird auf dem Weg seiner Karriere auf nationaler und internationaler Ebene. Regula Hard­egger erzählte von den Unterschieden zwischen der Generation ihrer Mutter und ihrer eigenen. Ihre Mutter habe zwar auch gearbeitet, als sie Kind gewesen sei, der Vater habe sich aber mit seinem Betrieb nicht so intensiv um die Kinder kümmern können. In ihrer Familie sei das anders. «Heute gibt es die Kita, und an einem Tag in der Woche ist mein Mann zu Hause und betreut die Kinder.

Heiner Graf war schockiert, als ihm ein 70-jähriger Professor sagte, dass man auf dieser Welt jedes Problem lösen könne. «Es braucht Geld und Zeit, und man braucht Willen. Damals habe ich mit 57 erkannt, dass Geld und Zeit fast nicht mehr zu finden ist.» Graf ist überzeugt, dass die Digitalisierung weiter zunimmt. «Wir werden in unserer Generation über eine Grundentschädigung ohne Arbeit diskutieren müssen, in der Erkenntnis, dass Menschen auch leben müssen, wenn keine Arbeit verfügbar ist.»

Die Podiumsteilnehmer haben aus ihrer persönlichen Sicht das Leben von Alt und Jung und von der früheren und heutigen Generation geschildert. Im Anschluss an die Gespräche freuten sich die Gäste auf das Zvieri und waren zufrieden.

Heidy Beyeler

redaktion@wundo.ch

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