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Wieder drei Punkte im Wallis?

Für den FC Vaduz steht dieses Wochenende eine längere Reise an. Am Sonntag um 13.45 Uhr steht für die Residenzler bereits der nächste Ernstkampf im Wallis an. Gegner wird der FC Sion sein, welchen man zuletzt im Tourbillon mit 1:0 besiegte.
Stefan Banzer/Ernst Hasler

FUSSBALL. Mit dem FC Sion trifft das Team von Giorgio Contini morgen Sonntag auf eine Mannschaft, gegen die der FCV in dieser Saison bisher in jeder Begegnung punkten konnte. Nach einem 1:1-Remis und zuletzt einem 0:1-Sieg in Sion hofft der FC Vaduz auf einen weiteren Vollerfolg im Tourbillon. Sollte man punkten, könnte der FCV die rote Laterne wieder abgeben, zumal Konkurrent Lugano beim Ligakrösus FC Basel ran muss.

Statistik spricht für den FCV

Rein statistisch gesehen ist der FC Vaduz Favorit im Wallis. Noch nie hat der Tabellenletzte in dieser Saison verloren. Der FCV spielt nun bereits das neunte Mal mit der roten Laterne, hat zuvor aus acht Spielen als Schlusslicht dreimal gewonnen und fünf Unentschieden erzielt. Dennoch weiss FCV-Trainer Giorgio Contini, dass im Wallis eine engagierte Leistung seiner Mannschaft benötigt wird. «Wenn Sion zu Hause im Cup so deutlich verliert (0:3 gegen Zürich, Anm. der Red.) ist sicher eine Reaktion zu erwarten. Man kann sich vorstellen, dass dort sicher die Stimmung ein bisschen angeschlagen ist und sie das vor eigenem Publikum besser machen wollen», erwartet Giorgio Contini einen motivierten FC Sion. «Für sie gibt es nach dem Cup-Out nun eigentlich nur noch die Meisterschaft mit dem anvisierten Ziel: Platz vier. Alles andere ist bei ihnen durch», so Contini weiter. Dass die Residenzler fähig sind, drei Punkte aus dem Tourbillon zu entführen, ist nach dem 0:1-Sieg in der Vorrunde bekannt. «Es ist sicher so, dass man dort gewinnen kann, sollte alles optimal laufen. In diesem Spiel ist jedoch alles sehr aus dem Ruder gefallen. Wir spielten mit einem Mann weniger, hatten praktisch keine Torschüsse und konnten dennoch gewinnen. Ich hätte sicher nichts dagegen, wenn der Spielverlauf wieder ähnlich sein würde.»

Gleiche Vorbereitung wie immer

Trotz nur einer Niederlage in der Rückrunde kommt der FCV nicht vom Tabellenende weg. Grund ist, dass man zu oft nur unentschieden spielt. «Unsere Spiele sind immer auf Messers Schneide. In Situationen, wo wir das 2:0 schiessen müssten, verpassen wir, den Sack zuzumachen. Somit lassen wir Gegner, wie zum Beispiel YB, immer im Spiel. Andererseits ist es immer mit grossem Aufwand verbunden, einen Rückstand wettzumachen», erklärt Contini. «Wir hätten auch gegen GC die letzte Viertelstunde auf Tutti spielen können. Klappt es nicht, steht man mit leeren Händen da. Sicher hätte ich lieber zwei bis drei Niederlagen mehr und dafür drei Siege mehr. Dann wären wir da, wo jetzt Sion ist», ergänzte Contini. Dennoch sei es immer positiv, Spiele nicht zu verlieren. «Wenn man auch mal was holt, ist das eben auch wichtig für die Moral. Man bleibt ungeschlagen, was durchaus positiv ist. Wir wissen aber alle selbst, dass wir uns mehr hätten belohnen müssen und das wollen wir am Sonntag ändern», so der FCV-Trainer.

Sions Problem: Die Verletzten

Beim FC Sion brennt der Baum. Nach dem unglücklichen Europa-League-Out gegen Braga folgte zwar der Sieg gegen Luzern (3:1), doch am Mittwoch folgte die Pleite im Cuphalbfinal gegen den FC Zürich (0:3). «Diese Niederlage war nicht so leicht zu verdauen. Unser grösstes Problem sind die Verletzten», gestand der 51jährige Sion-Trainer Didier Tholot, der gestern nicht mehr über das Cupspiel reden wollte, zu tief sass die Enttäuschung selbst bei Tholot.

«Wir müssen vorwärtsschauen, denn wir können nach wie vor noch eine sehr gute Saison spielen, wenn wir die Europa-League-Plätze erreichen», erklärte Tholot. Gestern sprach er von einer schwierigen Phase. «Wir müssen kämpfen und nach vorne schauen. Es ist schwer, zu arbeiten. Es ist jedoch mein Job, die Spieler zu kritisieren, aber auch aufzurichten», erklärte Tholot. Er hätte sich gewünscht, dass die kritischen Stimmen zuerst nachgefragt hätten, bevor sie in die Öffentlichkeit gingen.

Kein Problem sollte der erwartete Schneefall sein, der nur in den Höhenlagen bis gegen 800 m erwartet wird.

Muntwiler bricht Training ab

Beim FCV steht der Einsatz von Philipp Muntwiler auf der Kippe. Dieser erhielt im Training vom Donnerstag einen Schlag aufs Knie, musste das Training gestern als Vorsichtsmassnahme abbrechen. Einige andere Akteure fehlen dem FCV-Trainer aber bereits sicher. Neben den Langzeitverletzten Schürpf, Hasler und Fekete fehlt auch Dejan Janjatovic (gesperrt). Neben Felfel, Kaufmann, Stahel und Baldinger wird Janjatovic im U23-Team auflaufen.

Sollte Muntwiler nicht dabei sein, wird möglicherweise Manuel Sutter nach Sion reisen. Sion fehlen Lacroix, Ziegler, Konaté, Kouassi, Carlitos, Adao, Bia, Voser, Cmelik (verletzt). Gegenüber dem Cuphalbfinal kehrt nur Salatic für Follonier oder Zeman zurück. Ndoyés Sperre hat aufschiebende Wirkung.

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