Widerstand gegen E-Voting wächst

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Bern Frankreich hat den Auslandfranzosen verboten, bei den Parlamentswahlen im Juni ­elek­tronisch abzustimmen. Der Grund: das Risiko von Cyberattacken. Auch Norwegen hat seine E-Voting-Versuche 2014 aus Sicherheitsgründen abgebrochen.

Die Schweiz geht einen anderen Weg. Der Bundesrat treibt die Entwicklung des digitalen Stimmkanals hierzulande zwar langsam, aber stetig voran. Im Parlament gibt es aber Widerstand gegen das Vorhaben. Zu den Kritikern gehört etwa der Luzerner SVP-Nationalrat und IT-Unternehmer Franz Grüter. Er warnt: «E-Voting ist eine grosse Gefahr für unsere Demokratie.» IT-Forscher in den Vereinigten Staaten hätten bewiesen, dass solche Systeme im grossen Stil manipuliert werden können, sagt Grüter. (wo)15