WERDENBERG/TRIESEN: Harfenistin spielt Uraufführungen

Als Abschlussprojekt ihres Bachelorstudiums organisiert die Werdenberger Harfenistin Seline Jetzer eine Konzertreihe unter dem Thema «Uraufführungen».

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Die Werdenbergerin Seline Jetzer lädt zum Abschlussprojekt ihres ­Bachelorstudiums ein. (Bild: PD)

Die Werdenbergerin Seline Jetzer lädt zum Abschlussprojekt ihres ­Bachelorstudiums ein. (Bild: PD)

Die Harfenistin Seline Jetzer lädt zu ihrem Bachelorprojekt ein. Am am Samstag, 13. Mai, spielt sie um 19.30 Uhr drei verschiedene, speziell für diesen Anlass komponierte Werke im Guido-Feger-Saal der Liechtensteinischen Musikschule in Triesen.

«Uraufführungen», der Titel des Bachelorprojektes von Seline Jetzer, ist selbsterklärend. Die Studentin der Hochschule Luzern für Musik mit dem Instrument Harfe möchte damit das Publikum für drei vielseitige zeitgenössische Werke begeistern, welche in diesem Rahmen das erste Mal überhaupt zu hören sind. Vielsaitig wie ihr Instrument sind auch die Kompositionen von Jürg Hanselmann, Sara Wüest und Urban Mäder: Es werden Klanggebilde hörbar gemacht, mit Wasser komponiert und das Klischeebild der Harfe überdenkt und verarbeitet. Am Konzert wird die «Herbstsonate» von Jürg Hanselmann, «Regardez-vous!» von Sara Wüest und «Immer höher» von Urban Mäder uraufgeführt. Beim Stück von Sara Wüest handelt es sich zudem um ein Duo für Harfe und Akkordeon, den Part der Akkordeonistin übernimmt Joanne Baratta.

Seline Jetzer wuchs in Werdenberg auf, wo sie mit sieben Jahren ihren ersten Harfenunterricht erhielt. Nach erfolgreichem Abschluss am Gymnasium in Sargans mit Schwerpunktfach Musik begann sie 2014 mit dem Bachelorstudium an der der Hochschule Luzern für Musik bei Anne Bassand. Meisterkurse bei Catrin Finch, Elinor Bennett, Susann McDonald, Monika Stadler, Gabriella Dall’Olio, Godelieve Schrama und Silke Aichhorn führten sie mitunter ins Ausland. Seline Jetzer gewann unter anderem den zweiten Platz am internationalen Harfenwettbewerb Concours français de la harpe in Limoges in der Kategorie «Supé­rieur». (pd)