WERDENBERG/LIECHTENSTEIN: Menschen und Regionen verbinden

Beim Slow-up am nächsten Sonntag, 7. Mai, stehen 44 Kilometer Hauptstrassen zum zwölften Mal von 10 bis 17 Uhr beidseits des Rheins für den nicht-motorisierten Verkehr zur Verfügung.

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Die Hauptstrassen gehören am Slow-up dem nicht-motorisierten Verkehr. Nun muss am Sonntag nur noch das Wetter mitspielen. (Bild: PD)

Die Hauptstrassen gehören am Slow-up dem nicht-motorisierten Verkehr. Nun muss am Sonntag nur noch das Wetter mitspielen. (Bild: PD)

Offiziell wird der 12. Slow-up Werdenberg-Liechtenstein in Schaan eröffnet. Um 10 Uhr wird im «Eröffnungs-Village» beim Lindaplatz SAL der Rundkurs freigegeben. Die bewährte Streckenführung reicht von Sennwald bis Wartau sowie von Vaduz bis Ruggell.

Seit dem Jahr 2006 geniessen jährlich Tausende Teilnehmende dieses Fest des Langsamverkehrs, das die Menschen und die Regionen dies- und jenseits des Rheins verbindet, aber auch Leute aus der weiteren Region anlockt. Selbst Wind und Regen hielten die Menschen in den vergangen Jahren nicht davon ab, am Slow-up teilzunehmen. Denn dieser einzigartige Sonntag bietet all jenen, die mit dem Rad, den Skates oder zu Fuss unterwegs sind, autofreie Hauptstrassen und viele Attraktionen entlang des Rundkurses. Die Strecke verbindet die Region Werdenberg und das Fürstentum Liechtenstein – in einer für den Langsamverkehr idealen Umgebung.

Die Strecke wird mit Verpflegungs-, Unterhaltungs- und Informationsposten belebt. Für Unterhaltung, Spass und ein buntes Rahmenprogramm sorgen in allen Slow-up-Gemeinden regionale und nationale Partner sowie lokale Vereine. Die Fuss- und Radwegbrücke zwischen Buchs und Schaan teilt den Slow-up Werdenberg-Liechtenstein in eine Nord- und Südschlaufe und ermöglicht, den 44 Kilometer langen Rundkurs in zwei Teilstrecken zu befahren. Dies ist besonders für Familien mit kleinen Kindern oder Radlerinnen und Radler mit etwas weniger Kondition eine gute Option.

«Slow Appetit» an fünf Orten

Erstmals beteiligt sich der Slow-up Werdenberg-Liechtenstein an der nationalen Aktion «Slow Appetit». In den Dörfern Salez, Rans, Plattis und Ruggell sowie in der Stadt Buchs werden spezielle Slow-up-Gerichte angeboten nach dem Motto: «Aus der Region – auf den Slow-up-Teller». Das Angebot reicht vom frischem Ribel über die herzhafte Werdenberger Buurawurscht bis zur Rüebli-Suppe vom Feld nebenan. Die Organisatoren der Veranstaltung unterstützen zudem seit Jahren die Massnahmen der Slow-up-Mitträgerin Gesundheitsförderung Schweiz. Natürliches Trinkwasser ist gesund, Früchte und Gemüse sind eine schmackhafte Mahlzeit – und in jeder Slow-up-Gemeinde erhältlich. Ebenso weist die Übersichtskarte auf zugängliche Brunnen entlang der Strecke hin.

Die Teilnahme an diesem Fest ist kostenlos. Der Ein- und Ausstiegsort auf dem Rundkurs kann jederzeit frei gewählt werden. Aus Sicherheitsgründen gilt die Einbahnrichtung gegen den Uhrzeigersinn. (she/pd)