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Werdenberger Schloss-Festspiele ade?

Wie viele andere habe auch ich mich über Jahrzehnte hinweg für die Werdenberger Schloss-Festspiele eingesetzt. Auch wenn ich nicht mehr im Werdenberg wohne, bin ich ein Werdenberger, ein Stadtner. Mein Geburtshaus steht unweit vom Schloss.

Wie viele andere habe auch ich mich über Jahrzehnte hinweg für die Werdenberger Schloss-Festspiele eingesetzt. Auch wenn ich nicht mehr im Werdenberg wohne, bin ich ein Werdenberger, ein Stadtner. Mein Geburtshaus steht unweit vom Schloss. Als die Schloss-Festspiele ins Leben gerufen wurden, war es mir als bildendem Künstler von Anfang an ein Anliegen, mit dabei zu sein. Und so habe ich über einige Jahre hinweg die gestalterische Seite der Opernaufführungen betreut, ausgehend von der Gestaltung des Logos bis hin zu Kostüm, Bühnenbild, Maske und Requisite. Ich war Mitglied der Verwaltung und schrieb da auch einige Zeit lang die Protokolle. Ich weiss also, was es heisst, einen solchen Event zu lancieren.

Von mir – und von vielen andern auch – ist viel Herzblut in diesen weit über die Region hinaus strahlenden Anlass geflossen. Das kostete zwar Zeit, Geld und Nerven. Aber wenn es dann gewohnheitsmässig zum Erfolg wurde, gab es wieder Auftrieb für Neues – wie die letzte, exzellente Aufführung der «Verkauften Braut». Eine Produktion, die vor allem vom Bühnenbild her von ganz knappen gestalterischen Mitteln ausging und gerade dadurch, unterstützt von einer hervorragenden Beleuchtung, sehr starke, faszinierende Bilder hervorbrachte und dadurch bewies, wie geeignet der Schlosshof für so etwas ist. Eine grossartige musikalische Leitung von Günther Simonott, ein junges, gut aufeinander abgestimmtes Solisten-Ensemble und eine überzeugende Inszenierung.

Schloss-Festspiele ade? Nein! Nicht, wenn ich etwas dagegen tun kann. Man munkelt von mangelnder Zusammenarbeit mit den Exponenten des Schlosses? Ich meine, das – und weiteres – müsste mit etwas gutem Willen zu lösen sein!

Walter Grässli

Wilerstrasse 74, 9630 Wattwil

Das Volk hatte den Durchblick!

Bei der Durchsetzungs-Initiative hat die SVP eindeutig zu hoch gepokert. Zum grossen Glück für die Schweiz wurde sie vom Volk wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt. Es ist zu hoffen, dass dies für die SVP-Strategen zu einem «Lehrblätz» wird und sie nicht die Schweiz weiter isolieren wollen. Die Bilateralen Verträge sind für unsere Industrie und das Gewerbe von grösster Wichtigkeit. Wir sind mitten in Europa und können es uns nicht leisten, auf eine vertraglich geregelte Zusammenarbeit zu verzichten. Beim EU-Forschungsprogramm müssen wir zukünftig mitmachen können, um nicht in der Forschung und Entwicklung hoffnungslos ins Hintertreffen zu gelangen.

Zum Glück ist die FDP im Aufwind und sie ist im Werdenberg zur stärksten politischen Kraft aufgestiegen. Sie setzt sich mit aller Kraft für nachhaltige Lösungen ein und hilft mit, dass Arbeitsplätze in der Schweiz möglichst erhalten bleiben. Dazu braucht es weniger Bürokratie und bessere Rahmenbedingungen.

Mit Ihrer Unterstützung werden wir die Zukunft auch in einem schwierigen Umfeld meistern, zum Wohle der Schweiz und ihrer Einwohner. Die FDP wird dazu einen massgebenden Beitrag leisten.

Fred Tischhauser

Büelstrasse 5, 9475 Sevelen

Klares Statement für die Oper

In Werdenberg geschieht alle zwei Jahre Erstaunliches. Die als elitär verrufene Oper findet im Schlosshof breite Zustimmung durch alle Bevölkerungsschichten. Das ist bestes Volkstheater im Sinne von Brecht und Horvath. Kunst und Kultur soll Grenzen überwinden und verbinden. Wer Dinge zusammenbringt, die vorher nicht zusammen waren, verändert die Welt.

Die Qualität der professionellen Opernaufführungen liegt über Stadttheater-Niveau, weil punktgenauer besetzt werden kann. Die besten Sängerinnen und Sänger, die auf dem freien Markt zu finden sind, kommen nach Werdenberg. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass die Opernfestspiele nicht importiert wurden, sondern vor Ort gewachsen sind wie ein gut verwurzelter Baum. Davon zeugt das grosse Engagement des Opernchores und der ehrenamtlichen Organisation. Dieser Einsatz, verbunden mit den professionellen Künstlern, verleiht den Aufführungen eine besondere Kraft, die auf die Zuschauer überspringt.

Den Opernfestspielen kommt auch das Verdienst zu, Schloss Werdenberg vor 30 Jahren aus dem Dornröschenschlaf erweckt und im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert zu haben. Die Angebote auf Schloss Werdenberg sind mittlerweile vielfältig und sie sollen einander befruchten. Museums- und Ausstellungsbesucher werden auf die Oper aufmerksam, Opernbesucher können in den Programmen der Schlossmediale interessante neuere Formate erleben. Dabei geht es nicht um altmodisch oder neumodisch; die Kunst soll die Menschen ergreifen, dann ist sie bei den Leuten und aktuell, egal in welchem Kleid.

Wenn es die Opernfestspiele nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Deshalb bitte ich alle Freundinnen und Freunde von Kunst und Kultur, alle politischen Verantwortungsträger, die Auflösung der Opernfestspiele Werdenberg zu verhindern. Was einmal weg ist, kommt nie wieder.

Ich bitte die Verantwortlichen des Kantons, dem das Schloss untersteht, die Benützung des Schlosses klar zu regeln, und die beiden Vereine «Genossenschaft Werdenberger Schloss-Festspiele» und «Verein Schloss Werdenberg» auf ihre Pflichten und Rechte hinzuweisen. Es ist genug Platz für alle da. Ein unausgesprochener Abnützungskampf zwischen den Vereinen ermüdet und vernichtet wichtige Ressourcen, die für ein engagiertes Arbeiten unerlässlich sind.

Weiter bitte ich die Genossenschafter der Schloss-Festspiele, gegen den Auflösungsantrag zu stimmen. Weiter bitte ich den Vorstand, den Schwung aus den Diskussionen mitzunehmen, und unverzüglich mit den Vorbereitungen für die Schloss-Festspiele 2017 zu beginnen. Denn jetzt braucht es ein klares Statement: für die Oper.

Für die Oper einsatzfreudige Zuschauerinnen und Zuschauer sollen schon jetzt ihre Eintrittskarten für 2017 kaufen.

Leopold Huber, Autor und Regisseur, Rigishus, 8595 Altnau

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