WERDENBERG: Sechs Prozent haben weder Berufs- noch Schulbildung

Im Jahr 2015 hatten 15 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren einen Hochschulabschluss vorzuweisen.

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41,5 Prozent der 25- bis 64-Jährigen im Werdenberg, 48,5 Prozent im Toggenburg und 42,8 Prozent im Kanton St. Gallen verfügten im Jahr 2015 über eine berufliche Grundbildung. (Bild: Nana di Carmo)

41,5 Prozent der 25- bis 64-Jährigen im Werdenberg, 48,5 Prozent im Toggenburg und 42,8 Prozent im Kanton St. Gallen verfügten im Jahr 2015 über eine berufliche Grundbildung. (Bild: Nana di Carmo)

Die Strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik bei einer Stichprobe von mindestens 200000 Personen zeitigte folgendes Resultat: Im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt ist im Kanton St. Gallen der Anteil der 25- bis 64-jährigen Personen mit Hochschulabschluss tiefer. Schweizweit betrug dieser Anteil 2015 22 Prozent, im Kanton St. Gallen rund 13 Prozent.

Im Wahlkreis Werdenberg verfügten hingegen 15 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren über eine höchste abgeschlossene Ausbildung auf Hochschulniveau (vergleiche Tabelle). Im Toggenburg hingegen lag der Anteil der Hochschulabsolventen mit 8,0 Prozent unter dem kantonalen Wert.

Die Wirtschaftsstruktur hat einen Einfluss

Zurück zum Vergleich der kantonalen mit den schweizerischen Zahlen: «Überdurchschnittlich ist im Kanton St. Gallen der Anteil von Personen mit berufli- cher Grundbildung oder allgemeinbildender Schule (53 zu 46 Prozent) oder mit höherer Fach- und Berufsausbildung (17 zu 15 Prozent).» Das stellt die Fachstelle für Statistik des Kantons St. Gallen bei ihrer Auswertung der Zahlen fest. Diese Unterschiede zwischen den kantonalen und den Schweizer Werten stehe im Zusammenhang mit der Wirtschaftsstruktur unseres Kantons.

Interessant ist auch: Bei den Geringqualifizierten ohne nachobligatorische Ausbildung sind die Differenzen zwischen dem Kanton St. Gallen und der Gesamtschweiz statistisch nicht signifikant, sie beläuft sich auf je 17 Prozent.

In den Regionen Werdenberg und Toggenburg liegt sie 2 Prozent höher. Erfreulich ist, dass sich der Anteil der Geringqua- lifizierten im Alter von 25 bis 64 Jahren im Kanton von 24 Pro- zent im Jahr 2000 deutlich auf 17 Prozent im Jahr 2015 reduziert hat. (she)