WERDENBERG: Geselliges Beisammensein hat Vorrang

An der Hauptversammlung des Einwohnervereins konnte am Samstagabend im Landgasthof die Präsidentin von einem gelungenen Vereinsjahr berichten.

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Noch vor dem Nachtessen, welches den zahlreich erschienenen Mitgliedern serviert wurde, informierte Christoph Lippuner (Immobilien Firma Lippuner EMT) über die Situation betreffend dem Gasthaus Rössli im Städtli. Er bedauerte, dass seit längerer Zeit das Restaurant nicht mehr in Betrieb sei. Mit den letzten Pächtern habe man keinen Erfolg gehabt, danach sei nach Lösungen für Verkauf oder Pacht gesucht worden. Mit negativem Ergebnis.

Das Haus sei in sehr gutem Zustand. Christoph Lippuner hofft, dass bei Interesse wieder ein Restaurationsbetrieb möglich ist. Ein Pächter oder Käufer aber müsse selber für den Erfolg sorgen. Eine andere Nutzung als ein Restaurant mache wahrscheinlich keinen Sinn.

Die Behandlung der Traktanden und Vereinsgeschäfte nach dem Nachtessen konnte unter der Leitung von Präsidentin Veronika Kuhn-Sigg zügig abgewickelt werden. Der Einwohnerverein Werdenberg musste nur zwei Austritte – bei einigen Eintritten – zur Kenntnis nehmen. Kassier Markus Hertl konnte auch von einem Gewinn von 1210 Franken in der Jahresrechnung 2016 berichten.

Positives erwähnte Veronika Kuhn-Sigg in ihrem Jahresbericht und sagte einleitend: «Bereits mein zweites Jahr als Präsidentin neigt sich dem Ende zu und somit auch die gut besuchten, lässigen, geselligen und spannenden Anlässe. Auch dieses Jahr durfte ich zauberhafte und besondere Momente erleben.»

Von Grillabend bis Flaggalasunntig

Es waren die folgenden Anlässe im vergangenen Vereinsjahr, welche das gesellige und fröhliche Zusammensein ermöglichten: der Grillabend auf Egeten mit frühsommerlicher Stimmung; die Wanderung von Sevelen nach Oberschan; die Adventsfeier im Städtchen mit dem wunderprächtig geschmückten Christbaum; die drei Adventsabende im Dezember im Schlossgarten, bei den Familien Eberle und Schöb sowie bei Rosmarie und Ernst Halter; der Flaggalasunntig, den die Funkenobmänner Adrian Aregger und Bruno Chiaberto organisierten, der Jassabend.

Die Präsidentin bedankte sich bei den Vorstandskollegen sowie den Helfern und allen Vereinsmitgliedern für das gelungene und erfreuliche Vereinsjahr. Dass auch das Jahr 2016 in gleicher Weise weitergehen soll, bewies die gute Laune aller am Hauptversammlungsabend. So wurde das Werdenbergerlied gesungen, und für den am Schluss veranstalteten Lottomatch gab es doch nach einigen aufregenden Momenten für einige die Hoffnung, mit einem tollen Preis nach Hause zu kommen. (H.R.R.)