Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WERDENBERG: Engagierte Freunde machen den Unterschied

Die 6. Mitgliederversammlung des Vereins Freunde Schloss Werdenberg von letzter Woche zeigte eindrücklich das vielfältige Engagement für das Schloss und seinen Kulturbetrieb.

Es gehört zum festen Bestandteil des «Protokolls» der Mitgliederversammlung der Freunde Schloss Werdenberg, dass die Spitze des Vereins Schloss Werdenberg die Versammlung mit einem Grusswort eröffnet. Katrin Glaus als Präsidentin betonte letzten Donnerstag in ihrem Worten, wie wichtig es ist, Freunde zu haben, und verband ihre Äusserungen mit einem grossen Dank für das Engagement der Freunde. Ebenso fester Bestandteil der Mitgliederversammlungen der Freunde bildet das bewusst regionale Rahmenprogramm. Die elfköpfige Werdenberger A-cappella-Formation «singa-pur» unterhielt das Publikum mit einem launigen Streifzug durch verschiedene Musikstile vorzüglich. Der statutarische Teil des Abends wurde von Präsident Herbert Vuilleumier in gewohnt souveräner und speditiver Weise behandelt. Er stellte fest, dass der gewählte Vereinszweck – das Schloss und die Museen ideell und finanziell in ihrer Entwicklung zu unterstützen – auch im letzten Vereinsjahr sehr gut erfüllt werden konnte und bedankte sich beim ganzen Team und der Geschäftsleitung von Schloss Werdenberg für die tolle und erfolgreiche Arbeit. Neben einem positiven Jahresabschluss und einem Mitgliederwachstum von rund 5 Prozent auf nunmehr über 400 Mitglieder berichtete der Präsident vom vielfältigen und sichtbaren Engagement der Freunde an Anlässen auf dem Schloss, welches sie auch dieses Jahr wieder wahrnehmen werden.

Von Schlangen und Stichen berichtet

Der diesjährige Vorschlag zur finanziellen Unterstützung eines konkreten Projekts wurde vom Leiter der Museen Werdenberg, Thomas Gnägi, präsentiert. Für die elf Originalstiche des Universalgelehrten Johann Jakob Scheuchzer (1672–1733) – sie befinden sich im Eigentum der Stiftung Schlangenhaus – soll ein nach archivischen Standards entworfenes Präsentationsmöbel angefertigt werden. «Die Stiche sind Teil der 1723 veröffentlichten Wochenschrift von Scheuchzers Reise durch die Schweiz, der mit wissenschaftlicher Neugierde Geschichten, Natur- und andere Phänomene sammelte und in solchen Stichen darstellte. Darunter sind auch Geschichten aus dem Werdenberg über Schlangen- und Drachensichtungen», erläuterte Gnägi dem interessierten Publikum. Fasziniert von Gnägis Ausführungen, stimmten die Freunde dem Unterstützungsbeitrag für dieses Vorhaben einstimmig zu.

Ebenfalls ohne Gegenstimmen wählte die Versammlung Bea Papadopoulos aus Wartau neu in den Vorstand. Sie folgt Claudia Spadaccini (Trübbach) und Risch Cantieni (Gams) nach. Als Ersatz für die zurücktretende Revisorin Verena Eggenberger wählte die Versammlung Ernst Capiaghi aus Buchs. Alle zurücktretenden Personen wurden von der Versammlung mit grossem Applaus und einem General-Pass für die kommende Schlossmediale für ihr Engagement verdankt.

Nach Aufrufen zur Mithilfe an Schlossanlässen – die Freunde «arbeiten» auch an der Mitgliederversammlung – schloss der Präsident die Versammlung und übergab das Wort nochmals an Thomas Gnägi und Babette Karner, Leiterin Kommunikation, die gemeinsam anregende Einblicke in das heurige Schlossprogramm und die Schlossmediale unter dem Thema «Wild» gaben. (pd)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.